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Leserbrief

Volkshymne: Ein wirklich nachhaltiges Geschenk

Roswitha Schädler,Alvierweg 19, Vaduz | 10. Februar 2018

Es wurde schon einmal ein Wettbewerb ausgeschrieben, um eine eigene Volkshymne zu finden. Es gab einige Eingaben, keine wurde angenommen. Es gibt Liechtenstein-bezogene Lieder, die in verschiedenen Chören aufgenommen, geprobt und vorgeführt wurden. Auch unser berühmtester Komponist, Joseph Gabriel Rheinberger, hat sich etwas einfallen lassen: «Dort wo ... stolz Drei Schwestern stehn.»
Sicher befindet sich in den verschiedenen Chorarchiven Text und Liedgut dieses Liedes.
Welcher Komponist und Texter hat wohl das Lied «Ist doch kein Land, so lieb und hold, wie du oh Liechtenstein» komponiert, gedichtet?
Franz-Xaver Gassners Lied über Liechtenstein: Von Firnenglanz beschienen hell, bespület von des Rheines Quell, liegt friedlich still, für sich allein, mein einzig schönes Liechtenstein.
Wir haben eine gut funktionierende Musikschule mit zahlreichen Schülern jeglichen Alters, sehr talentierten Schülern, die teilweise eine musikalische Karriere gemacht haben und in weltbekannten Orchestern spielen. Wir haben viele Jugendliche, die eine Band gegründet haben, auftreten, ihre eigenen Kompositionen spielen.
Also ... Es wäre sicher möglich, eine eigene Liechtenstein-Hymne zu kreieren. Oder wollen wir ewig im Nachspann der englischen Melodie hinken, weil wir nicht fähig sind, unsere eigene Musik zu machen? Das kann es wohl nicht sein! Eine eigene Liechtenstein-Hymne wäre somit ein nachhaltiges 300-Jahr-Jubiläums-Geschenk. Von unseren vielen Chören einstudiert und vorgetragen – ein Jubelgesang! Wohlan!

Roswitha Schädler,
Alvierweg 19, Vaduz

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