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Leserbrief

Unüberlegter Schnellschuss

Ronald Walser,Poststrasse 15, Schaan | 7. Februar 2018

Die letzen Tage erreichte alle Haushalte in Liechtenstein, vermutlich auf Anregung der EU, ein Schreiben zur Aufforderung, die Wasser-Hausinstallationen überprüfen zu lassen.
Ich bin kein Wissenschaftler, aber wäre es für Interessierte und ängstliche Hahnen-Wassertrinker nicht zielführender, das Trinkwasser in einem Labor überprüfen zu lassen?
Es ist in dem Schreiben nicht vermerkt, inwiefern noch wirklich echte Gesundheitsgefahren bestehen könnten. Zum Beispiel bei Boilern, wenn diese unter 50 Grad betrieben werden oder in der Abwesenheit (zum Beispiel in Ferienhäusern/-Wohnungen) über längere Zeit abgeschaltet sind.
Was ist mit Totsträngen und toten Leitungen, Stränge, die selten oder gar nicht benutzt werden? Was ist mit Verteilanlagen, die schon einen Mikro-Filter eingebaut haben? Kann hier auch eine Gefahr lauern? Auf all diese Punkte wurde gar nicht
eingegangen.
Das Ganze scheint mir ein unüberlegter Schnellschuss, der kaum eine Akzeptanz bei den Haus-/Wohnungsbesitzern erlangen wird.

Ronald Walser,
Poststrasse 15, Schaan

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