Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Veränderungen anscheinend wirklich nicht gewollt?

Dr. Reinhard Pitschmann,Advokaturbüro, Business-Center Liechtenstein, kommod,... | 3. Februar 2018

Herr Dr. med. Eckstein führt in seinem Leserbrief vom 1. Februar an, dass offensichtlich in der Gesundheitspolitik «starke Seilschaften» Ansätze für Verbesserung verhindern.
Ich selbst gewinne auch diesen Eindruck.
Nachdem es den Verantwortlichen des Liechtensteinischen Landesspitals gelungen ist, die sogenannten «Cash Cows» des Landesspitals zu vertreiben, dass diese nunmehr ihr neues Domizil, Medicnova gebaut haben, ging man schlussendlich daran zu jammern und um Kredithilfe beim Land anzusuchen.
Ohne konkrete Zukunftsprognosen und Pläne wurde dieser Nachtragskredit nolens volens bewilligt.
Dr. Eckstein weist in seinem Leserbrief offensichtlich völlig richtig darauf hin, dass die entsprechenden Verantwortlichen ratlos sind.
Warum hier die Verantwortlichen es nicht der Mühe wert finden, Hilfe von aussen, wie beispielsweise eben von Dr. Eckstein, anzunehmen, bleibt unerfindlich. Offensichtlich ist Dr. Eckstein eben nicht in die «veraltete Struktur» und in die «starken Seilschaften» eingebunden.
Diese Selbstherrlichkeit geht eben leider allerdings zulasten der Bevölkerung. Es wäre meines Erachtens schon wünschenswert, wenn aussenstehende kluge Köpfe hier ihr Fachwissen einbringen könnten. So haben wir beispielsweise wenige Kilometer über der Grenze zahlreiche Experten, die in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Krankenanstalten geleitet haben und auch mehrere Krankenanstalten gebaut haben.

Dr. Reinhard Pitschmann,
Advokaturbüro, Business-Center Liechtenstein, kommod, Ruggell

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung