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Leserbrief

Ein eLösung für nicht vorhandenes Problem gesucht

Wolfgang Zanghellini, Innere Wiesen 17, NendelnTeure Sicherheit | 3. Februar 2018

Mir kommt das Ganze vor, als ob man einfach eine Lösung für ein nicht vorhandenes Problem gesucht hat. Die jährlichen Zusammenkünfte der Wasserversorgungen des Landes sind voll von Lobhudelei ob der guten Trinkwasserqualität und es werden auch zahlreiche Proben genommen und ausgewertet. Offenbar genügt dies nun nicht mehr und man sucht nach möglichen Problemen.
Drei Beispielrisiken auf der Webseite www.sauberes-trinkwasser.li sollen die potentiellen Gefahren darstellen. Da ich diese Darstellungen auf einer deutschen Webseite schon gesehen habe, kommt in mir der Verdacht auf, dass diese urteilsfrei übernommen wurden. Der weiteren Einfachheit halber werden alle Hauseigentümer unter Generalverdacht gestellt und als mögliche Trinkwasserverschmutzer einer fachmännischen Kontrolle unterstellt die derselbe auch noch selbst zu bezahlen hat. Als Lohn winkt ihm ein Gütezertifikat, das nichts anderes bescheinigt, als dass das qualitativ hochwertige Wasser, das er erhält, sein Gebäude nicht auf demselben Weg wieder verlässt. Schlimmstenfalls drohen ihm weitere Kosten für die Abwendung hypothetisch möglicher Verunreinigung des Trinkwassers durch Rückfluss.
Kontrolle ist sicher als präventive Massnahme etwas Gutes, nur sollte sie dort erfolgen, wo berechtigter Verdacht und oder auch die technische Möglichkeit, wie etwa Industrie und Gewerbe, ein höheres Mass an möglicher Verschmutzung vermuten lässt. Des Weiteren schliesse ich mich den Worten von Herbert Elkuch und Erich Hasler vollumfänglich an.

Wolfgang Zanghellini, Innere Wiesen 17, Nendeln
Teure Sicherheit

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