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Leserbrief

Zu «Raus aus der Schmollecke» von Dr. med. Weber (31. August 2018)

Ruth Schöb,Auring 57, Vaduz | 1. Februar 2018

Die Äusserungen von Dr. Weber, das LLS betreffend, kann ich nur teilen. Es erstaunt mich immer wieder, wie teils naiv, teils gleichgültig und uninformiert (vielleicht kalkuliert) Bevölkerung und Politik das Siechtum des Landesspitals ignorieren oder andauernd hinauszögern. Die roten Zahlen, fehlende tragfähige Strategien und kostendeckende Zukunftsaussichten sind das eine, das andere ist die medizinische Seite. Dass bei bestehenden Stroke Units im Spital Grabs und St. Gallen ein Bewohner Liechtensteins mit drohendem Schlaganfall zuerst routinemässig ins LLS eingeliefert wird, wo er die sofortige medizinische Behandlung nicht bekommen kann, da sie fachärztlich nicht vorhanden ist, stimmt mich mehr als nachdenklich. Gemäss momentaner Strategie kommt dann dieser Patient über Umwege nach Chur letztendlich oft viel zu spät in der richtigen Stroke Unit St. Gallen zu seiner lebensnotwendigen Notfallbehandlung. Überspitzt gesagt, um bei drohendem Schlaganfall, wo jede Minute zählt, nicht im LLS zu landen, täte der Liechtensteiner gut daran, ein Schild um den Hals zu tragen, mit Anweisung: «Nicht unnötig ins LLS transportiert werden, sondern in die naheliegendste Stroke Unit der Umgebung.»

Ruth Schöb,
Auring 57, Vaduz

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