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Leserbrief

Tag der Wahrheit: Die Quellensteuer für Liechtensteiner Grenzgänger gilt

Theresia Müller, Iris Indermaur, Viviana Andrea Zoppelletto-Vogt, Larissa Seger, Kilian... | 1. Februar 2018

Am 24. April 2017 wurden wir Arbeitnehmenden mit Beschäftigung in einem öffentlich-rechtlichen Betrieb (Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland, Kantonsspital St. Gallen) der Schweiz mit Wohnsitz in Liechtenstein in einem Schreiben der hiesigen Steuerverwaltung informiert, dass sich per 1. Januar 2018 die Besteuerung des Erwerbs ändert. Ab dem 1. Januar 2018 wird bei Mitarbeitern aus Liechtenstein die Quellenbesteuerung auf das Bruttoeinkommen erhoben. Davon sind bis zu 90 Personen betroffen. Ein grosser Teil ist am Standort Grabs beschäftigt.
Diese Entscheidung hat für uns enorme finanzielle Konsequenzen mit einem Netto-Einkommensverlust. Trotz des Wissens um diese Änderung ist dieser Abzug ein Schock und gleichzeitig einschneidend in die Existenz. Es wird eingestuft in: Monatstarif für verheiratete Alleinverdiener, Monatstarif für Alleinstehende, Monatstarif für verheiratete Doppelverdiener, Monatstarif für Alleinstehende mit unterstützungsbedürftigen Personen im gleichen Haushalt, mit jeweils mit oder ohne Kirchensteuer in der Schweiz. Es kann klar gesagt werden, die alleinstehenden Verdiener werden in diesem Fall am meisten bestraft.
Die Besitzstandswahrung, die üblicherweise bei solchen Verhandlungen von der Regierung mit dem Nachbarstaat Schweiz eingefordert werden, ist in keiner Weise gewährleistet und es entstehen finanzielle Probleme bei den Betroffenen. Jetzt ist es die Aufgabe der Regierung, den betroffenen Liechtensteiner Unterstützung anzubieten.
Dank einigen Landtagsabgeordneten konnte bereits eine Interpellation initiiert werden, doch deren Beantwortung und Behandlung im Landtag lässt immer noch auf sich warten.

Theresia Müller, Iris Indermaur, Viviana Andrea Zoppelletto-Vogt, Larissa Seger, Kilian Ilg, Susanne Biderbost, Céline Andreoli, Brigitte Wenaweser, Monia Elisabeth Gerner, Isabell Ackermann-Büchel, Geral- dine Büchel, Kristin Vonbank, Tanja Meier, Diana Martina Amann-Griengl, Maja Büchel, Michaela Amann- Scherrer und weitere Betroffene.

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