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Leserbrief

Immer wieder sonntags ...

Vorstand von «Hoi Quote» | 30. Januar 2018

... meint «Liewo»-Chefredaktor Michael Winkler, müsse er unserem Geschichtsverständnis auf die Sprünge helfen und uns die Welt erklären. Scheinbar empathisch und völlig berechtigt erklärt er im ersten Absatz seines Editorials, warum wir der Verbrechen des Naziregimes gedenken. Dabei geraten ihm leider ein paar historische Fakten durcheinander. Nicht genug damit, hat er auch noch die Frechheit und Unverfrorenheit, den Holocaust ganz beiläufig und mit einem «Apropos» mit einer paritätischen Verteilung von Frauen und Männern im Landtag in Verbindung zu bringen. Damit ist ein Niveau erreicht, das so unterirdisch, beklemmend und bösartig ist, wie wir es nie für möglich gehalten hätten.

Respektlos schwingt Winkler zudem die Parteikeule und drängt nicht nur den Frauen der FBP, die eine Listenquote vorschlagen, sondern auch allen, die sich für Lohngleichheit und andere Massnahmen in der Gleichstellungspolitik einsetzen, seine Interpretation von Gleichheit und Freiheit auf. Schliesslich will er ja ganz genau wissen, was zu viel Regulierung mit unserer Freiheit anrichten würde.
Wir sind gespannt, wie das Vaduzer Medienhaus auf diese zynischen, verdrehten und völlig unpassenden Einlassungen reagiert.

Vorstand von «Hoi Quote»

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