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Leserbrief

Apropos Journalisten

Karin Jenny, Untere Rüttigasse 5, Vaduz | 29. Januar 2018

Im LIEWO-Editorial wird einmal mehr der Eintopf gerührt. Alles, was nicht dem kruden Weltbild eines Michael Winkler entspricht, wird pseudophilosophisch aufbereitet und zurechtgerückt. Lohngleichheit, Frauenpräsenz in der Politik und die Anregungen dazu, sind aus Winklers Perspektive «Gleichmacherei» und daher zu verurteilen. Winkler entgeht offenbar, dass der derzeitige Landtag an «Gleichheit» nicht mehr zu überbieten ist und Lohngleichheit etwas mit Gerechtigkeit zu tun hat. Dass das alles unter «apropos» mit dem Hinweis auf das Holocaustgedenken geschrieben steht, ist der Gipfel an Dreistigkeit und Respektlosigkeit gegenüber dem Anlass. Eine Meinung zu haben, die sich nicht mit meiner deckt, ist das eine. Zusammenhänge zu konstruieren, die ich nur mehr als verwegen einordnen kann, ist eine Zumutung. Herr Winkler, halten Sie doch künftig den Ball flach, wenn Sie uns Geschichte erklären wollen und glauben, Sie müssten als Ratgeber in Sachen Freiheit und Gleichheit operieren. Der Sonntag wäre um einiges entspannter.

Karin Jenny,
Untere Rüttigasse 5, Vaduz

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