Leserbrief

Das böse CO2: Jetzt wird gehungert

Manfred Büchel,Gastelun 4, Eschen | 27. Januar 2018

Kaffee ist ein langsames Gift, sagt ein Freund zum anderen. Dieser antwortet: «Ja, ich trinke ihn schon seit 70 Jahren.» Dasselbe passiert momentan mit dem bösen CO2. «Sandwiches produzieren gleich viel CO2 wie der Autoverkehr», titelte das gestrige «Volksblatt» in riesiger Schriftgrösse. Dabei bezieht man sich auf zwei Presseagenturen, kopiert deren gesamten Text raus und setzt ihn dann, ohne etwas zu hinterfragen, einfach in die eigene Zeitung. Bei der schweizerischen Tageszeitung «Blick» genau dasselbe. Blick geht aber noch einen Schritt weiter und setzt so quasi als Übertitel den Begriff: «Giftiger Genuss». Wenn CO2 wirklich giftig wäre, dann dürften wir kein Mineralwasser, und ganz wichtig für die Politiker, keinen Champagner mehr trinken. Cüpli ade! Was für ein trauriges Leben.
Demnächst werden wir wohl den CO2-Ausstoss der Autos auch noch berappen müssen. Somit können sich die Politiker in ganz Europa ins Fäustchen lachen und bei einem Interview ins Mikrofon labern, dass wir doch keine Steuererhöhungen brauchen, weil wir alles indirekt hereinholen.
Wie im ZDF-Heute zu hören war, kommt jetzt noch das Riesenproblem mit den Chemtrails, (Kondensstreifen der Flugzeuge), die anscheinend noch mehr Schaden anrichten könnten als dieses verteufelte CO2.
Bevor uns aber die Apokalypse total hinwegrafft, könnte uns das Problem mit dem Magnetfeld der Erde auch noch beschäftigen. Dieses ist laut Wissenschaft ein bisschen ins Wanken geraten und es könnte uns eine Umkehr der Pole bevorstehen. Dafür müssten wir wieder eine Steuer einführen. Die Schuldigen wären bereits auch schon entlarvt. Diesmal wären es die Vegetarier und die Veganer, die doch permanent unter Eisenmangel im Blut leiden. Wie soll sich ein Magnetfeld da noch auskennen? Somit müsste man einen neuen Ablasshandel namens «Veggi-Steuer» ins Leben rufen. Dann hätten wir noch vor der gros-sen Apokalypse unsere Welt gerettet.
Schöne Fastnacht!

Manfred Büchel,
Gastelun 4, Eschen

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