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Leserbrief

Nicht vom Stammtisch

René Steiger,Rheinau 15, Triesen | 23. Januar 2018

In Liechtenstein gibt es ein Sprichwort «Vom hohen Ross herunter». Genau so interpretiere ich Ihren Aufruf, sich bei Problemen direkt an Sie zu wenden. Um dann anhören zu müssen, dass es überhaupt keine Probleme, oder mindestens nicht genau zu jener Zeit gegeben hat. Als Privatpersonen müssen wir uns doch solches gefallen lassen. Wenn Sie auch die Öffentlichkeit bewusst oder wider besseres Wissen falsch informieren. Beispiel Brandfall Planken. Dass das Festnetz (evtl. auch Mobil) zur Alarmierung nicht funktioniert hat, ist und war Tatsache. Bei jedem Alarm werden die Zeiten bei Polizei und Feuerwehr minutiös erfasst. Nach und nach musste Ihr Unternehmen zugeben, dass Ihre Manager und Sprecher Informationen verbreitet haben, die nicht stimmten. In Liechtenstein heisst das, es wird zum eigenen Vorteil gelogen. Glauben Sie, dass man so Vertrauen aufbaut?
Unser Haushalt bezahlt für ihre Dienstleistung TV und das Internet über die Telefonleitung. Fast jeden 2. bis 3. Abend höre ich, die TV-Leitung wäre gerade unterbrochen worden. Danach erfolgt ein Neustart, welcher etwa 3 Minuten dauert. Auch im Internet habe ich verschiedentlich Unterbrüche. Soll ich nun nachts um 21.30 Uhr bei Ihrem Störungsdienst anrufen und mir blöde Ausreden anhören? Nein, ich mache die Faust im Sack und diskutiere meine Erfahrungen dann eben mit Freunden im privaten Rahmen.
Von diesen höre ich genau dasselbe. Sendungen aufzeichnen und dann beim Ansehen feststellen, dass das Bild Balken zeigt und der Ton manchmal für Minuten ausfällt. GA-Anschlüsse funktionieren einwandfrei.
Und nun meine neueste Erfahrung mit Ihrer Bürokratie: Ich musste einen Festnetzanschluss und eine TV-Leitung abmelden. Anruf bei Ihnen. Antwort: Die Abmeldung muss schriftlich erfolgen – Anweisung von oben (wortwörtlich). Also mein E-Mail am Montagnachmittag. Angabe der Abonummern, somit einfach durchzuführen. Am Donnerstagnachmittag um 15 Uhr immer noch alles in Betrieb. Nochmaliger Versand meiner Originalmeldung mit Aufforderung, die Kündigung zu bestätigen. Am Freitagmorgen erhalte ich von ihnen folgende Meldung: … wurde heute rückwirkend per 16. 1. 2018 gekündigt. (15. 1. 2018 – Eingang Ihres Mails war leider nicht möglich, da an diesem Tag noch ein Gespräch geführt wurde). Darf ich fragen? Und am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag hat man bei Ihnen den Auftrag wohl schon vergessen.
Staatsnaher Betrieb – bringen Sie endlich Dienstleistung!

René Steiger,
Rheinau 15, Triesen

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