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Leserbrief

Zur Diskussion um Leserbriefe

Eva Rieger, Fürst-Johannes-Str. 1, Vaduz | 15. Januar 2018

Im letzten August schrieben 34 Personen einen Sammelbrief an diese Zeitung, in dem sie sich gegen Jo Schädlers Leserbrief im «Vaterland» vom 17. August 2017 wehrten, weil darin gegen die Homosexualität gehetzt wurde. Schädler hatte seine abstrusen Fantasien mit Kannibalismus verbunden. Die Personen zitierten die «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalisten und Journalistinnen des Schweizer Presserats», worin über die Grenzen der Pressefreiheit geschrieben wird. Wenn sich Herr Schädler daran hält, kann er sich weiterhin am Abdruck seiner Zeilen erfreuen, zumal dies sein Lebensinhalt zu sein scheint. Alles andere könnte er in den sozialen Medien (Twitter, Facebook, Instagram) abladen, wo er sicherlich eine dankbare Gemeinde findet, die jede Aggression gegen Minderheiten begrüsst und die Fäkalsprache geniesst. Aber eine Zeitung, für die ich Geld bezahle und von der ich Qualität verlange, sollte doch die Einhaltung obiger Grenzen der Meinungsfreiheit beachten, zumal wenn die Gefühle von Menschen verletzt werden können. Jede Zeitungsredaktion hat das Recht (und die Pflicht) zu entscheiden, welche Briefe veröffentlicht werden. Das hat nichts mit Zensur zu tun.

Eva Rieger,
Fürst-Johannes-Str. 1, Vaduz

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