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Leserbrief

Eschen bewegt sich

William Gerner,Quellenstrasse 8, Eschen | 13. Januar 2018

Wenn man im Winter wieder einmal Zeit hat, kreuz und quer durch Eschen zu spazieren, stellt man fest, dass sich einiges bewegt. Viele Stras­sen wurden oder werden gerade saniert und fast überall kann man auf Trottoirs spazieren. Neue Erschliessungen sind im Gange. Auch Nendeln wurde bei den Investitionen entsprechend berücksichtigt. Mit dem Haus der Gesundheit ist ein grosser Wurf gelungen. Auch für das Kreuzareal scheint jetzt eine zukunftsorientierte Lösung gefunden. Die Industrie- und Gewerbezonen in Eschen und Nendeln können sich heute sehen lassen. Dem heutigen Gemeinderat und der Verwaltung mit Vorsteher Günther Kranz an der Spitze ist daher einmal ein Lob auszusprechen. Viele Kritik ist aus meiner Sicht völlig unangebracht. Man kann nicht immer der Politik die Schuld geben, wenn die Stimmberechtigten Projekte verhindern.
Der Ruf als Neinsagergemeinde, den Eschen in Liechtenstein geniesst, ist daher nicht aus der Luft gegriffen. Einige attraktive Steuerzahler könnten mehr in Eschen sein. Auch die Landesbank, deren heutiger Standort ständig in der Kritik steht, könnte noch im Dorfkern sein. Die Bürgergenossenschaft betätigt sich ebenfalls als Bremsklotz. Wir hätten, ohne einen Franken zu zahlen, ein schönes Sportzentrum für unsere Jugend erhalten können. Dazu hätte die Bürgergenossenschaft, die jährlich beinahe eine Million Defizit auflaufen lässt, endlich mit circa 60 000 Franken Jahresmiete eine gute Einnahmequelle gehabt. Jetzt sollen in dieser Bürgergenossenschaft sogar Briefabstimmungen, die für alle anderen Gemeindeabstimmungen selbstverständlich sind, verunmöglicht werden, obwohl jeder weiss, dass Abstimmungen an nur einem Abend unfair und undemokratisch sind, weil Bürger, die gerne teilnehmen würden, oft aus verschiedenen Gründen verhindert sind. Besonders nachdenklich stimmt mich, dass sich der demokratisch gewählte DU-Abgeordnete Erich Hasler vor diesen Wagen spannen lässt. Zumindest sind wir nicht die Verhinderer der Jubiläumsbrücke. So können wir den unrühmlichen Ruf vielleicht ins Oberland weitergeben.
Zwei Wünsche würde ich bei der Gemeinde trotzdem noch gerne anbringen. Bei der Überbauung des Kreuzareals sollte eine Tiefgarageneinfahrt vom Hinterdorf her verwirklicht werden, damit man nicht immer ums ganze Dorf fahren muss. Gleichzeitig sollte der Ausbau Heragass in Angriff genommen werden, da alle Postautos sowie der Verkehr zum Schulzentrum, zu den neuen Wohngebieten und teils nach Mauren über diese Strasse ohne Trottoir führen. Für die Fussgänger, vor allem für die Schulkinder, ist dieser Strassenabschnitt sehr gefährlich. Die Gemeinde, das Land und alle Anstösser sollten endlich ihren Beitrag für eine Lösung leisten.

William Gerner,
Quellenstrasse 8, Eschen

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