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Leserbrief

Mangelnde Solidarität? Nein!

Rosaria Ceravolo,Rheinstrasse 45, Balzers | 9. Januar 2018

1998 habe ich mein erstes Coiffure-Geschäft in der Schweiz eröffnet. Selbstverständlich wurde ich Mitglied bei Coiffure Suisse. Nach 11 Jahren als Coiffure-Meisterin, Lehrlings-ausbildnerin und Prüfungsexpertin des Verbandes beschloss ich, ein grösseres Coiffure-Geschäft zu eröffnen. Da ich in Liechtenstein geboren wurde und aufgewachsen bin, wollte ich diesen Schritt in Liechtenstein verwirklichen. Da Coiffure Suisse nur Schweizer Betriebe als Mitglieder zulässt, musste ich beim Wechsel nach Liechtenstein den Schweizer Verband verlassen. Selbstverständlich habe ich mich deshalb 2009 beim Liechtensteinischen Coiffeur-Verband angemeldet. Auf meine Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass mein Antrag auf Mitgliedschaft durch den Vorstand ohne Begründung abgelehnt wurde. Da lese ich am 24. Dezember 2017 in der «Liewo», dass der Liechtensteinische Coiffeur-Verband infolge «mangelnder Solidarität» per Ende Jahr aufgelöst wird: Diese «mangelnde Solidarität» wurde hart erarbeitet! Ich gratuliere und wünsche meinen Berufskollegen a guats Neues mit guten Vorsätzen: Z. B. keine motivierten, potenziellen Mitglieder abzulehnen!

Rosaria Ceravolo,
Rheinstrasse 45, Balzers

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