Leserbrief

Rückblick – Ausblick

Josef Oehri,Oberweilerstrasse 23, Ruggell | 4. Januar 2018

Nun haben wir alle die Weinachts-, und Neujahrsansprachen von den verschiedenen Politikern gehört. Alle wollen, dass die Menschen in Frieden zusammenleben. Doch genau das Gegenteil passiert. Jahr für Jahr nehmen die Konflikte zu. Viele Unschuldige verlieren dabei ihr Leben. Die Waffenexporte der Industrieländer unterstützen dieses unsägliche Sterben. Warum spricht keiner davon, dies endlich zu unterbinden? Ist der Gewinn der Waffenindustrie wichtiger als das Menschenleben? Müssen wir mit Schurkenstaaten, wie zum Beispiel mit den Saudis, solche Deals erlauben? Dabei zerstört er im Moment sein Nachbarland, den Jemen, und bombt ihn in Schutt und Asche. Es gäbe noch unzählige Beispiele solcher Art. Auch eine andere Zahl macht mich wütend. Warum müssen über 830 Millionen Menschen hungrig ins Bett, obwohl genug Nahrung für alle zur Verfügung steht? Solche Probleme müsste die Weltpolitik endlich lösen. Wir müssen Nahrung liefern, keine Waffen. Eine Möglichkeit wäre, die Entwicklungshilfe massiv zu erhöhen, nicht zurückzufahren, wie viele Länder es leider tun. Aus welchen Gründen auch immer. Militärausgaben rauf, Hilfe für arme Menschen runter. Da bleibt die christliche Nächstenliebe auf der Strecke. All dies macht mich nicht sehr hoffnungsvoll für 2018, besonders dann, wenn ich mir die Politiker anschaue, die die Welt verbessern sollten. Das beste Beispiel ist der Donald Trump. Ein übler, unberechenbarer Mensch. Wie heisst es ... Die Hoffnung stirbt zuletzt. Bauen wir darauf, dass den Führern dieser Welt ein Lichtlein aufgeht.

Josef Oehri,
Oberweilerstrasse 23, Ruggell

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