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Leserbrief

EWR-Austritt Liechtensteins

Harald Bühler,Landstrasse 284, Triesen | 4. Januar 2018

Ein gutes neues Jahr wünsche ich Ihnen. Es ist an der Zeit, dass sich Liechtenstein wieder auf seine Prioritäten konzentriert. Bessere Zusammenarbeit mit den grenznahen Spitälern, z. B. im Kanton Basel fusionieren vier Spitäler mit dem Vorteil, optimale und bedürfnisgerechte Angebote zu offerieren und noch Geld zu sparen beim Kanton und den Patienten.
Es ist unglaublich, dass Liechtensteiner kaum mehr eine Chance haben, eine Arbeit zu finden. Jeder Grenzgänger hat bessere Chancen. Das ist ein Skandal. Eine Quellensteuer von 20 Prozent muss eingeführt werden für alle Grenzgänger. Mit diesem Geld soll die Lebensqualität im Land verbessert werden. Möglichkeiten dazu gibt es viele. Betrachtet man die letzten Landtagssitzungen, fällt auf, dass die Traktanden mit EWR-Bezug routinemässig durchgezogen werden – ohne Emotion. Das ist aber definitiv nicht der richtige Weg. Besser man kommt von diesem hohen Ross herunter und kündigt in voller Überzeugung und Selbstbehauptung den EWR-Vertrag (acquis communautaire). Die Vorteile liegen auf der Hand: Liechtenstein den Liechtensteinern. Sollte nichts passieren, erwäge ich, eine neue Partei zu gründen mit dem Hauptziel, den Austritt Liechtensteins aus dem EWR zu veranlassen und gleichzeitig die bilateralen Verträge mit der Schweiz, Österreich, Deutschland und England zu verstärken und zu forcieren. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten, denn Liechtenstein mit seinen fantastischen Nachbarländern ist zu viel mehr fähig als das Europäische Karussell.
P.S.: Parteimitglieder und Sponsoren gesucht. Unsere Weihnachtsfeier findet immer in der ersten Juli-Woche statt, auch das hat offensichtliche Vorteile. Ich bin erreichbar per Post mit Antwortgarantie. Yes we can.

Harald Bühler,
Landstrasse 284, Triesen

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