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Leserbrief

Landespolizei verhaftet drei Einbrecher

Ulrich Hoch,Grüschaweg 11, Triesenberg | 27. Dezember 2017

Zuerst einmal herzliche Gratulation zur Verhaftung dreier Einbrecher an die Landespolizei. Um die Weihnachtszeit bescheren uns offenbar immer wieder Diebesbanden Einbrüche im ganzen Land. Die Landeszeitungen berichteten am vergangenen Samstag vom Erfolg der Polizei. Berichtet wurde über ein verdächtiges Fahrzeug mit drei Personen in Schaan. Die noch in der Nacht getätigten Ermittlungen ergaben, gemäss Polizeibericht, dass die drei Männer kurz vor der Anhaltung einen Einbruch in ein Wohnhaus im Fetzer, Schaan, verübt hatten. Dank einer aufmerksamen Bewohnerin, die ein verdächtiges Fahrzeug meldete, konnten die Einbrecher dingfest gemacht werden. Etwas verwundert hat doch der Bericht in beiden Landeszeitungen. Es wurde weder Herkunft noch Nationalität der Einbrecher erwähnt.
Anders als es Usanz ist in der Schweiz, benennt die Stadtpolizei in Zürich, auf Geheiss des Stadtrates, die Nationalität der Täter seit Kurzem nicht mehr. Die meisten Polizeicorps in der Schweiz melden auf Empfehlung der kantonalen Polizeikommandanten in der Schweiz die Täter mit ihren Nationalitäten. So auch in unseren Nachbarkantonen. In Zürich scheinen die Zeichen der Zeit nicht erkannt zu werden. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass unter den Teppich gekehrte Probleme mit der Zeit gefährlich werden und nicht selten zu Spekulationen Anlass geben. Der Staat ist für die Aufklärung seiner Bürger da. Das gleiche darf von den Medien erwartet werden. Ein Nachhaken der Medien bei unvollständigen Angaben sollte journalistische Pflichtaufgabe sein, auch um den Vorwurf zu entkräften, nicht objektiv und neutral zu berichten.
Ich denke, es handelt sich in Zürich einmal mehr um einen Versuch der Linken und Grünen im Zürcher Stadtrat, unter dem Vorsitz der Stadtpräsidentin, Corine Mauch, die Kriminellen zu anonymisieren. Als Vorwand wird aufgeführt, durch eine Nennung der Nationalität würden Vorurteile geschürt. Täterschutz vor Opferschutz, eine ungeheuerliche Forderung von Linken! Ich denke unsere Polizei sowie die Medien haben uns beim Bericht vom Samstag nicht willentlich die Identität der Täter vorenthalten. Ich glaube auch, dass dies in Zukunft, nicht zuletzt um eine optimale Prävention zu garantieren, weiterhin von Bedeutung ist und darüber hinaus ein allgemeines Interesse besteht, zu wissen, was für Menschen uns so vorweihnachtliche Freuden bescheren.

Ulrich Hoch,
Grüschaweg 11, Triesenberg

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