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Leserbrief

Jetzt kommt’s aber ganz dick – Teil II

Manfred BüchelGastelun 4, Eschen | 14. Dezember 2017

Wie wir der gestrigen Presse entnehmen konnten, spaziert die CO2-Abgabe mit freudigen Schritten in unermessliche Höhen. Von 84 auf 96 Franken soll also hochgestolpert werden. Nur bleibt die Frage: «96 Franken von was. Von Kartoffeln, Eiern, Politikern oder doch von einer Tonne CO2?» Rechnen wir also von 1 Kilogramm Heizöl zu 25 Rappen hoch auf eine Tonne. (Die Angaben in der Presse für ein Liter CO2 sind auch aus der Luft gegriffen, aber egal.) Nehmen wir trotzdem 25 Rappen pro Kilogramm Heizöl und rechnen es auf eine Tonne hoch, also mal 1000 Kilogramm, dann erhalten wir den Wert von 250 Franken pro Tonne CO2 und nicht 96 Franken. Ein ganz hübsches Sümmchen, das wir hier zu bezahlen haben. Somit wären wir also beim Gipfel des arroganten Abzockens angelangt.
Begründung: «Für eine Tonne CO2 blättern wir also 250 Franken hin. Beim CO2-Zertifikat, (Emissionshandel, auch Ablasshandel genannt) bei dem auch 1 Tonne CO2 pro Zertifikat berechnet wird, zahlt unser Staat einen Preis zwischen 6 und 20 US-Dollar. (Stand Mai 2017). Nehmen wir also einen Schnitt aus diesen beiden Preisen, also 13 US-Dollar für den Staat, 250 Franken für den geprügelten Erdgas- sowie Heizölkunden, so macht der Unterschied einen lächerlichen Mehrpreis von 1923 Prozent aus.»
Liebe Erdgas- und Heizölkunden, es liegt wirklich an uns, diesem gierigen Wahnsinn ein für alle Mal den Garaus zu machen. König Midas lässt grüssen. Organisieren wir uns.

Manfred Büchel
Gastelun 4, Eschen

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