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Leserbrief

Wiederholtes Trauerspiel

Ruth Schöb,Auring 57, Vaduz | 13. Dezember 2017

Wäre es nicht traurig, könnte man sich nur noch amüsieren, wie im Lande Liechtenstein politisiert wird. Immerhin hat es diese Politik sogar geschafft im Kabarett-Programm von Gerhard Polt genannt zu werden. Den 18 Landtagsabgeordneten, die das OKP-Abkommen verworfen haben, wird die eigene Meinungsbildung schon mal grundsätzlich abgesprochen. Im Gegenzug wird der Ärztekammer einmal mehr das Mäntelchen Lobbyismus, Nötigung bis zur Erpressung umgehängt. Ein Leserbriefschreiber im «Vaterland» (12. Dezember 2017) meint, die treibenden Köpfe der Ärztekammer hätten die alte Hackordnung im Landtag wiederhergestellt! Eine dermassen vereinfachte populistische Darstellung der Thematik grenzt für mich als engagierte Liechtensteinerin ans abstruse. Es muss doch mit vereinten Kräften ein neuer Anlauf genommen werden um ein besseres Abkommen zu finden. Seit Jahren wird die Ärztekammer als Buhmann hingestellt, mit negativsten Attributen versehen. Ich finde dies schlicht und einfach beschämend. Die Ärztekammer macht sich das Gesundheitsthema, im Gegensatz zu anderen, nicht einfach. Übrigens, ich bin weder ein Günstling der Ärztekammer, noch werde ich von ihr genötigt!

Ruth Schöb,
Auring 57, Vaduz

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