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Leserbrief

Ungleichbehandlung im System

Kurt Hofner,Hinterbühlen 2, 9493 Mauren | 4. Dezember 2017

Die Diskussionen um die OKP-Abstimmung bzw. den Staatsvertrag mit der Schweiz machen eines deutlich: Es bestehen offensichtlich bedeutende Ungleichbehandlungen im Liechtensteiner Gesundheitswesen, die für Patienten einfach nicht nachvollziehbar sind. Dies gilt im ambulanten, aber auch im stationären Bereich. Während künftig allen Versicherten der Zugang zu allen Schweizer Ärzten offenstehen soll, wären hierzulande auch weiterhin die Ärzte ohne OKP-Vertrag ausgenommen, sofern man sich keine «OKP plus»-Option leisten kann. Ähnliches gilt bereits jetzt für stationäre Behandlungen: Während ein Allgemeinversicherter z. B. eine Herzkatheteruntersuchung überall in der Schweiz oder in Vorarlberg machen lassen kann, können hierzulande nur (halb-)private Patienten dieses Angebot in Anspruch nehmen, da die Medicnova als einziger liechtensteinischer Anbieter von stationären kardiologischen Leistungen anscheinend noch immer keinen OKP-Vertrag erhalten hat. Als Herzpatient der ersten Stunde, der das Glück hatte, in der Benderer Klinik erfolgreich behandelt zu werden, würde ich mir diesen – unter Umständen lebensrettenden – Zugang aber für alle Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner wünschen.

Kurt Hofner,
Hinterbühlen 2, 9493 Mauren

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