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Leserbrief

Werter Herr Herbert Elkuch

Guiseppe Pagnottella,Landstrasse 317, Triesen | 4. Dezember 2017

Sie müssen Sich keine Sorgen machen. Der Gesundheitsstandort Schweiz steht in ferner Zukunft vor grossen Umbrüchen. Die gescheiterte Bedarfsplanung auf beiden Seiten des Rheins. «Plus» die Kommerzialisierung der Medizin. Wo das im Gesundheitswesen tätige medizinischen Fachpersonal fast in einer Planwirtschaft ist, was das Fakturieren der medizinischen Dienst­leistungen anbelangt. Man könnte auch feststellen, der Weg in die berufliche «OKP» unabhängige Selbstständigkeit führt über einen gesetzlich verankerten Buchbindungspreis. Was der Staat indirekt in der Schweiz jahrelang gefördert und quersubventioniert hat. Die Entwicklung (Privatisierung) ausserhalb der Bedarfsplanung. Eine Wettbewerbs- und Konkurrenzkultur unter den gleichen medizinischen Dienstleistungen lässt sich eben nur über die Qualität messen, nicht der Preis ist ausschlaggebend. Darum wird früher oder später der Allgemeinmediziner, der die Pforte ins Gesundheitswesen ist und ein breiteres Fachgebiet abdeckt, im Gegensatz zum Spezialisten, der nur ein Teilgebiet abdeckt, beim selbstdeklarierten Tarif wieder einiges mehr verdienen. Danach kommt die beste Bedarfsplanung, die «Kopfgeldpauschale», die vielleicht als Regulierungsmassnahme dient. Liechtenstein würde sich von der Grösse her als Testmarkt eignen. Ich weiss, das Sie Herr Herbert Elkuch auch für ein bezahlbares ­Gesundheitswesen sind. Darum nur Mut zur Innovation.

Guiseppe Pagnottella,
Landstrasse 317, Triesen

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