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Leserbrief

«Geldnot»?

Walter-Bruno Wohlwend,Landstrasse 130, Schaan | 24. Juni 2017

Liechtenstein-Institut

An anderer Stelle der aktuellen Ausgabe des «Volksblatts» jammert das Liechtenstein-Institut, dass es «am finanziellen Hungertuch» nage. Trotz Staatsbeitrag von 1 Million Franken pro Jahr, plus 77 000 Franken aus den Gemeindekassen! Das Liechtenstein-Institut, gegründet 1986 und in den folgenden Jahren (entgegen seinem Initianten Gerard Batliner) aufgeplustert bis zum Gehtnichtmehr, erhielt es nach der Jahrtausendwende Konkurrenz durch die Universität Liechtenstein, die mit Staatsbeiträgen von 13 800 Millionen Franken (2016) finanziert wird. Männiglich fragt sich inzwischen, warum das Liechtenstein-Institut eigentlich nicht schon längst in die Universität Liechtenstein integriert worden ist? Wenn, wie es heisst, «Geldnot» am Institut herrscht, dann heisst das im Normalfall bei gewöhnlichen Bürgern «sparen». Und wenn das nicht reicht oder nicht möglich ist, dann macht man den Laden eben zu. Ich fürchte, dass es kaum jemand merken würde, wenn es das Liechtenstein-Institut nicht mehr gäbe. Ein Trauer-Kommers wäre allemal angesagt; ja, sofern die Betroffenen überhaupt wissen, was darunter zu verstehen ist.


Walter-Bruno Wohlwend,
Landstrasse 130, Schaan

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