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Leserbrief

Doppelbesteuerung und Brücken

Erich Ospelt,Mitteldorf 10, Vaduz | 22. Juni 2017

DBA FL-CH

Über die brückenbauenden Gemeinde- und Landespolitiker kann ich immer wieder nur den Kopf schütteln. Brücken über den Rhein und Rüfen zu bauen kann ja sinnvoll sein, wenn sie etwas bringen. Sinnvoller wäre es, würden wir und die Politiker Brücken zu denen bauen, die hier wohnen aber drüben, über dem Rhein, in einem Spital, in öffentlich rechtlichen Institutionen des Kantons St. Gallen arbeiten und bald doppelt besteuert werden. Brücken zu bauen zu denen, welche täglich hart arbeiten und ihren Dienst am Menschen verrichten, statt ihnen noch mehr Abgaben aufzuzwingen. Damit noch mehr Steuergelder für sinnlose Brückenprojekte verschwendet werden können. Weil man Geld sparen wollte, löste man z.B. die Geburtenabteilung am Landesspital auf. Paradox, dass gerade diejenigen, welche man praktisch zwang nach Grabs arbeiten zu gehen, nochmals abgestraft werden. Manches Kopfschütteln löste bei mir auch die Diskussion über das KVG zu Beginn des Jahres aus. Wer kann mir helfen, denn ich finde keine positiven Errungenschaften daraus. Wir erinnern uns an die Ansprache im Heiliggeist Amt zur Landtagseröffnung: «Wir sind zwar ein reiches aber dennoch armes Land.» So manche andere Baustelle im Gesundheitswesen beschäftigt mich, doch bevor mir der Kragen platzt, lass ich’s jetzt.

Erich Ospelt,
Mitteldorf 10, Vaduz

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