Leserbrief

Neue Quellensteuer für Spitalpersonal

Georg Fausch,Zollstrasse 36, Vaduz | 21. Juni 2017

Kanton St. Gallen

Wie bereits berichtet, wird der Kanton St. Gallen ab 2018 bei den öffentlich-rechtlichen Betrieben für Personal, das in Liechtenstein wohnt, eine für Liechtenstein ungewohnt hohe Quellensteuer jeden Monat auf den Erwerb erheben. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist, dass der Kanton, falls diejenigen Personen in diesen Betrieben ihr Pensionsalter erreichen, auf die monatlichen Pensionsgeldzahlungen die hohle Hand macht und tüchtig Quellensteuer auch auf die Rentengelder bis ans bittere Ende abkassiert. Viele haben jedoch auch in Liechtenstein gearbeitet und wie üblich beim Stellenwechsel die bestehenden Pensionskassengelder aus Liechtenstein an die Pensionskasse der öffentlichen Betriebe im Kanton St. Gallen übertragen. Niemand hat darauf aufmerksam gemacht, dass das böse Konsequenzen in der Pension hat. Sonst hätten Betroffene möglicherweise diese Gel-der im FL «deponiert». Der Eindruck kommt, auf, dass einmal mehr Bürger von den Regierungsverantwortlichen im Stich gelassen werden. Aber es sind ja nur circa 90 Personen … Hauptsache, die dürfen seit der Win-Win-Abstimmung dem Regierungs- und Staatspersonal die Pensionen versüssen.

Georg Fausch,
Zollstrasse 36, Vaduz

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