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Leserbrief

Gesetze zum Nachdenken, Teil zwei

Silvia Ritter,Rennhof 39, Nendeln | 18. Dezember 2015

Unzufriedenheit

Bemängelt wird auch, dass die Mieten in unserem Lande viel zu hoch angesetzt sind, speziell bei älteren Mietobjekten. Ich hoffe, dass beim kommenden Mieterschutzgesetz ­dies berücksichtigt wird und nicht nur die Ärmeren und der Mittelstand ärmer und die Reichen reicher werden. Dass die Wirtschaft und die Reichen am meisten profitieren, ist bekannt, also nicht nur in Liechtenstein. Die Armutsgrenze in unserem Lande steigt sowieso stetig, auch wenn dies nicht wirklich bekannt gegeben wird.
Ich frage mich oft, warum man als Liechtensteiner/-in für gewisse Rechte mehr kämpfen muss, als Ausländer. Ich habe nichts gegen Ausländer, das möchte ich einfach auch gesagt haben. Es ist einfach bekannt.
Manchmal frage ich mich auch: Sind wir Schweizer oder Liechtensteiner, da diverse Gesetze oder Bestimmungen der Schweizer Norm angepasst werden. Beispiel: Pass- und ID-Kosten. Man stelle sich vor, ein Pass kostet heute im FL mit Schweizer Preisen 250 Franken. Hat man hat eine Familie mit drei oder mehreren Kindern – was dies für eine Familie kostet, wenn all diese Dokumente auf einen Schlag neu gemacht werden müssen! Als Alleinverdiener/-in würde ich keine Freude haben.
Ein anderes Problem ist auch die Krankenkassa, bei der man für Andere mitzahlen muss. Die Kosten sind für Alleinstehende viel zu hoch. Da bringt auch der jährliche Beitrag vom Staat so gut wie nichts, da die Kosten ja monatlich anfallen für den Armen- und Mittelstand. Man könnte jetzt schon sagen: Geht zum Sozialamt. Aber er will das schon und wer zahlt mit? Das ist ja auch bekannt.

Silvia Ritter,
Rennhof 39, Nendeln

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