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Leserbrief

Denn sie wissen nicht was sie tun (sollen)!

Gruppe «fL21» | 11. Dezember 2015

KVG-Abstimmung

Wir versuchen es bis zum Schluss: Antworten zu bekommen auf Fragen, die den verunsicherten Bürger am brennendsten interessieren. Was bringt das neue KVG dem normalen Bürger, ausser einer Erhöhung der persönlichen Kostenbeteiligung auf 1400 Franken jährlich? Um wie viel werden die Gesundheitskosten die nächsten 15 Jahre denn nun wirklich gesenkt?
Schweigen bei der Classe Politique, wenn es um konkrete Antworten geht. Als Beispiel die gross angekündigte 315-Franken-Prämienreduktion. Beim ersten Nachfragen, wie verbindlich diese Ankündigung denn sei, hiess es: Man werde sich bei den Krankenkassen dafür einsetzen, garantieren könne man halt nichts.
Und ein Blick auf die Politik der Krankenkassen zeigt, von einer Prämienreduktion ist man meilenweit entfernt. Die Versicherten der grössten Kasse in Liechtenstein dürfen sich fürs nächste Jahr sogar auf eine Sechs-Prozent-Prämienerhöhung freuen. Und plötzlich, über Nacht, soll es eine Prämienreduktion geben?
Die Bürger werden einmal mehr für dumm verkauft. Schon im Jahr 2013 wurden die Weichen für das neue KVG gestellt und zwar mit der im Koalitionsvertrag vereinbarten Reduktion des Staatsbeitrags.
24 Millionen sind es mittlerweile. Dies ist der einzige Grund, warum sich beide Grossparteien gemeinsam für diese zahnlose Revision so ins Zeug legen.
Die Schlammschlacht gegen die Ärzte und die Bürgerbewegung «fL21» soll ablenken vom eigentlichen Schauplatz dieses KVG-Revision-Wahnsinns: Die bewusst in Kauf genommene Lastenumverteilung von der Oberschicht zur Mittelschicht, von gesund zu krank. Herausgekommen ist einmal mehr ein Gesetz, bei dem der einfache Bürger der Verlierer ist. Es ist höchste Zeit, Nein zu sagen.

Gruppe «fL21»

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