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Leserbrief

Sapperlot, diese Hunde

Otto Beck,Bergstrasse 119, Triesenberg | 26. November 2015

Hundekot und Pferdeäpfel

Das «Sapperlot» im «Vaterland» vom 25. November reizt mich zu einer Entgegnung.
Ja, es gibt sie, die gehfreudigen Hundebesitzer. Sie gehen weit, kilometerweit, mit ihrem Hund Gassi. Ich zähle mich zu diesen. Mit zwei kleinen Hunden, angeleint oder frei, je nach Ort und Weg. Sie können schnuppern, sich jetzt im Schnee wälzen und manchmal auch graben. Sie gehorchen recht gut, bleiben auf Kommando stehen. 95 Prozent ihrer Exkremente landen im Robidog, 5 Prozent scharren sie mit Laub oder Gras zu und können auch durch einen Spurensucher nicht mehr gefunden werden.
Ja, auch ich ärgere mich, wenn ich statt zwei vier Hundesäcklein brauche, weil ich fremde Hinterlassenschaften auch aufsammle. Darunter mutmasslich auch von frei streunenden Hunden, für deren Herrchen Schilder wie «Dankeschön für saubere Wiesen ...» aufgestellt wurden.
Und die erwähnten Reiter im «Sapperlot»; ihre Pferde scheissen unter anderem auch in die denkmalgeschützte alte Rheinbrücke in Vaduz. Auch das ist ein Ärgernis und buchstäblich brandgefährlich. Ihr Dung dringt durch die Ritzen zwischen die Bodenbretter und ist ein potenzieller Brandbeschleuniger. Ich weiss, wovon ich spreche. Ich war im Einsatz an einem Föhnmorgen, als diese Brücke brannte und die Profi-Feuerwehr die Bodenbretter öffnete.
Und sie zahlen keine Pferdesteuer, aber ich brav die Hundesteuer.
Ja, leider gibt es sie, die Gassigeher, oder besser gesagt, die Gassifahrer. Sie lassen, wie beschrieben, am Waldweg ihr Hündchen kurz raus, schauen bewusst nicht hin, rufen den Fido wieder zurück und heim geht’s. Diesen sag ich, lebt bitte ohne Hund.

Otto Beck,
Bergstrasse 119, Triesenberg

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