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Leserbrief

«KVG radikal»

Agnes Dentsch,Pliweg 12, Ruggell | 25. November 2015

Gesundheitswesen

Den Ärztetarif generell um 20 Prozent kürzen. Medikamente aus den Praxen verbannen. Patienten verpflichte eine vollumfängliche und verständliche Aufklärung inklusive Medikamente vom Arzt zu verlangen. Ab dem fünften Medikament müssen die Patienten die Kosten selbst tragen, ausser sie können nachweisen, dass sie verstanden haben, warum sie mehr als fünf Medikamenten nehmen müssen sowie welche Neben- und Wechselwirkungen sie haben. Vor jeder Operation eine Zweitmeinung inklusive Offerte einholen, ohne Zweitmeinung und Offerte keine Zahlung der Krankenkassen. Ausnahmen sind akute und angeborene Erkrankungen. Erworbene Erkrankungen: Zuerst die Ursachen abklären, ohne schriftliche Abklärung keine Zahlung der Krankenkassen. Ärzte verpflichten, für Fehlbehandlungen (wenn Patienten kränker werden als vor der ärztlichen Behandlung) die Verantwortung zu übernehmen.
Mit so einer Regelung hätten wir weniger Kosten und mehr Gesunde. Ein Wunschdenken? Möglich, kein unmögliches.
Ich höre es jetzt schon: Die Dentsch hat nicht alle Tassen im Schrank.Macht nichts, ich kann mit Kritik gut umgehen. Möglicherweise gibt es aber Bürger, die auch meiner Meinung sind, nur werden sie es nie laut verkünden. Es genügt mir, wenn sie über mein «KVG radikal» nachdenken.

Agnes Dentsch,
Pliweg 12, Ruggell

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