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Leserbrief

Ja, es ist beschämend

Ruth Schöb,Auring 57, Vaduz | 20. November 2015

«Reisserischer Artikel»

Ich kann den Ausführungen von Herrn Urs Markus Kranz nur zustimmen. Zudem ist der reisserische Artikel vom Samstag mit dem Titel «Ärzte AG 1 Million Bilanzgewinn» (erschienen im «Vaterland», Anm.) so gestaltet, dass nebst Neid auch das grosse Rätselraten begann und einige Bürger an die Praxis von Frau Dr. Ruth Kranz in ihrem Amt als Ärztekammerpräsidentin dachten! Alles reiner Zufall oder schon wieder ein perfider Seitenhieb gegen sie? Natürlich hat die Zeitung recht, wenn sie schreibt, es handle sich nur um die neutrale Wiedergabe öffentlich zugänglicher Daten. Vordergründig stimmt dies alles, warum und wieso und zu diesem Zeitpunkt so ein Artikel erscheint, welches wirkliche Motiv dahintersteckt, darf jeder selbst entscheiden.
Und ja, es tut weh und macht traurig, als Patientin seit Monaten lesen zu müssen, wie auf eine voll engagierte, fachlich hochqualifizierte und menschliche Ärztin und andere Mitglieder ihres Berufsstandes eingeprügelt wird und offenbar der Anstand und jeder Respekt vor einer Privatsphäre der Politik, dem Landtag, den Medien abhanden gekommen ist. Es macht echt Angst, wohin das noch führen soll? Gegen eine faire Streitkultur hat niemand was einzuwenden, aber was da seit Monaten passiert, ist bösartig und vorsätzlich gestreut. Zum Glück gibt es viele Patienten, die Frau Dr. Ruth Kranz immer wieder ihrer Loyalität versichern und das böse Spiel durchschauen. Liechtenstein sollte stolz sein auf eine Ärztekammerpräsidentin mit so viel Mut und Engagement und auf eine Ärztin, die sich täglich für ihre Patienten auf menschliche und nicht überhebliche Art einsetzt.

Ruth Schöb,
Auring 57, Vaduz

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