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Leserbrief

Familiensynode – Ein neuer Anfang

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, SchaanWeitere Leserbriefe: Seite 6 | 14. November 2015

Glaube

Gefragt, ob er mit der Ernte der Synode zufrieden ist, antwortete A. Bunker, Leiter des Pastoral-Institutes in St. Gallen, mit Ja. Es seien «keine neuen Gesetze, dafür aber neue Grundsätze» erarbeitet worden. Ganz wichtig scheint ihm die «Dezentralisierung». Die Synode traut den Bischöfen mehr denn je zu, angemessene Lösungen zu finden …, ohne die Lehre zu vergessen (Diese wurde nicht verändert). «Die Kirche hört auf die Familien», die gefragt wurden – 12 Paare waren sogar anwesend, allerdings ohne Stimmrecht. Ausserhalb der Plenarsitzungen fanden sie sicher viele offene Ohren!
In Bezug auf die Homosexuellen, die in Afrika noch vielerorts zum Tode verurteilt werden, mussten sich die Synodenväter – wenn sie die geforderte Zweidrittelmehrheit erreichen wollten – mit der immerhin sehr wichtigen Äusserung begnügen: «Homosexuelle Familienmitglieder sollen in ihrer Würde anerkannt und respektiert werden.»
Bunker meint, der Papst werde «die heissen Kartoffeln nicht mehr selbst aus dem Feuer holen». Franziskus liege «also die Dezentralisierung sehr am Herzen». Er hat sehr deutlich gesagt, dass «die synodale Kirche erst begonnen hat». Trotzdem – oder deswegen? – übertrugen ihm die Synodalen die Vollmacht, selbst den offiziellen Synodenbericht zu verfassen. Sind Sie gespannt auf dessen Wortlaut? Ich sehr, weil es ohne glückliche Familien keine Zukunft auf unserem Planeten gibt.
Und noch eine Überraschung: Schweizer Gardisten tun am liebsten Nachtdienst in St. Marta: «Wir können dann oft ein persönliches Wort mit Papst Franziskus sprechen.»

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan
Weitere Leserbriefe: Seite 6

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