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Leserbrief

Zum Leserbrief von Monika Gassner

Udo Meesters, Hofistrasse 42, Triesenberg | 9. November 2015

Politik-Entscheidungen

Sehr geehrte Frau Gassner
Chapo für Ihren Leserbrief vom 6. November 2015. Nicht immer muss man belesen sein, um Zahlen und Fakten klar dazulegen. Darum finde ich, das Ihre Klarstellung darüber, über einen klaren Charakter eines besorgten Bürgers zeugt. Auch darüber, das man sich Gedanken macht über die unverständlichen Entscheidungen der Politiker zu manchen dubiosen Angelegenheiten. Letztendlich spielen ja die Steuerzahlungen der Bürger keine unbeachtete Rolle dabei. Auch ich stelle mir die Frage, was strafrechtlich mit den Personen, welche das Loch in der Pensionskasse verursacht haben, passiert. Insbesondere, dass man das Unternehmen der Post mit Millionen unterstützt, ohne dass man etwas Genaueres berichtet in den Medien, was mit den Verursachern strafrechtlich passiert. Die Medien brettern uns zu mit Sparmassnahmenberichte. Andererseits über Millionen Beträge für nicht sinnvoll nachvollziehbare Projekte. Wenn ich richtig informiert bin, gebe ich heute einen Brief an einen Nachbarn auf im gleichen Ort in Liechtenstein. Dieser geht dann nach Schaan und von dort aus nach St. Gallen zur Sortierung und wieder über Buchs zurück nach Schaan und von dort aus erfolgt dann die Zustel-lung des Briefes an meinen Nachbarn. Wenn ich die Kosten für diesen Weg eines einzelnen Briefes berechne, dann würde ich mit dem normalen Briefporto als Privatunternehmer schnell Konkurs anmelden müssen. Ich frage mich also, wieso die Post die Briefe nicht gleich für ihren eigenen Ort bei Annahme in der Poststelle sortiert? Wieso man diesen Brief erst auf diesen langen Weg begeben muss? Wieso dann ein Unternehmen so einen riesen Betrieb in Schaan unterhalten muss? Auch die Frage wie man(n) zu so einem finanziellen Loch kommen kann und vor allen Dingen, warum man(n) dieses Debakel nicht viel früher hat absehen können. Es sei denn, ich habe Millionen auf dem Roulett-Tisch gesetzt und verspielt. Das wäre dann ein plötzlicher Verlust, welcher in jedem Fall für einen Unternehmer im Gefängnis enden würde. Denn ich glaube nicht, dass das Land mich als Privatunternehmer durch eine läppische Einlage aus dieser verantwortungslos verursachten finanziellen Misere unterstützen würde. Entweder verstehe ich den administrativen Ablauf einer Briefzustellung nicht und auch die mögliche Ursache der Finanzmisere der Post nicht. Dann möge man(n) meine Kritik aufgrund meiner Unkenntnis verzeihen.

Udo Meesters,
Hofistrasse 42, Triesenberg

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