Leserbrief

Klimastrategie

Manfred BüchelGastelun 4, Eschen | 9. November 2015

Klimapolitik

Im Hohen Landtag war vergangenen Freitag zu hören, wie wir der drohenden Klimakatastrophe entgegenwirken können. Nun möchte ich der Regierung und dem Hohen Landtag ein bisschen unter die Arme greifen und mithelfen, das drohende Unheil für Liechtenstein abzuwehren. Meiner Meinung nach genügt es aber nicht, wenn wir Liechtensteiner nur das CO2 reduzieren. Da gehört noch einiges mehr dazu, aber auch dies werden wir schaffen. Für Liechtenstein nicht relevant, aber solidarisch, müsste Al Gore gewarnt werden, dass er sich vor dem steigenden Meeresspiegel, er sprach von 6 Metern, in Acht nehmen sollte und sich von seiner neu gekauften Villa, in Montecito (Kalifornien, direkt an der Küste), trennen und sich besser auf höher gelegenes Festland begeben sollte. Dies wäre doch von unserer Seite eine freundliche Geste. Nun aber zurück nach Liechtenstein und zu meinen hoffentlich hilfreichen Tipps. So müssten wir Liechtensteiner es doch in den Griff bekommen, die weltweiten Vulkanaktivitäten zu steuern und ihnen gegebenenfalls Einhalt zu gebieten. Des Weiteren wäre dann die Plattentektonik angesagt, die zu einer totalen Beruhigung gezwungen werden müsste. Logischerweise müsste auch der Neigungswinkel der Erdachse, der ja ab und zu auch kleine Ausflüge macht, stabilisiert werden. Auch die Umlaufbahn der Erde um die Sonne, die sich ständig ändert, gehört mal tüchtig in die Schranken gewiesen. Zudem müssten noch die Sonnenflecken auf ein bestimmtes Mass, je nach Klima, reduziert oder erhöht werden. Sehr sinnvoll wäre, aber schwierig, wenn wir die gute Sonne dazu bewegen könnten, auch noch in der Nacht zu scheinen, damit unsere schönen Fotovoltaik- anlagen so viel Strom liefern, dass wir uns über ein totales Blackout keine Gedanken machen müssten. Doch bevor uns noch vor der drohenden Apokalypse ein Komet oder sonst was auf die Rübe fällt, wäre es ratsam, unsere Müllabfuhr zum Asteroidengürtel hinaufzuschicken, um da oben mal kräftig aufzuräumen. Zugegeben, beim Zwergplaneten Ceres, der auch in dieser Gegend herumlungert, müssten wir schon mit Spezialtransportern ans Werk gehen. Auch Herr Schellnhuber vom PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung) sollte ernst genommen werden, hat er doch die letzten Tage die bevorstehende gros-se Eiszeit in 60 000 (sechzigtausend) Jahren kurzer Hand abgesagt. Also haben wir in Liechtenstein noch einiges zu tun. Wir bleiben aber tapfer und somit wird uns dieser grosse Wurf in absehbarer Zeit sicher gelingen. Wäre doch gelacht!

Manfred Büchel
Gastelun 4, Eschen

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