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Leserbrief

So funktioniert die Denkfabrik der Zukunft

Víctor Arévalo, Univ.-Prof. Dr. iur.,Auring 56, Vaduz | 3. November 2015

«zukunft.li»

Joel Grandchamp («Vaterland», 22. Oktober 2015, Seite eins) gibt bekannt, dass der Think Tank «zukunft.li» vorhätte, die Politik Liechtensteins zu beeinflussen. Ob solches ihm glückt oder nicht, meint der Journalist, «wird sich leider erst zeigen, wenn die Denkfabrik die ersten Studien veröffentlicht». Kaum optimistischer schreibt er abschliessend: «Bleibt zu hoffen, dass für die Ideen von zukunft.li zumindest offene Ohren vorhanden sind.»
Günther Fritz («Vaterland», 31. Oktober 2015, Seite sieben) veröffentlichte eine Woche später einen tief schürfenden Beitrag zum KVG-Thema, bei dem er den Think Tank nachdrücklich einbezieht: «Mit dieser Frage will sich vor allem auch die Stiftung zukunft.li im Rahmen eines ihrer drei Projekte befassen. So will sie in Zusammenarbeit mit Avenir Suisse die Organisation und die Finanzierung der Alterspflege untersuchen und der Politik wertvolle Erkenntnisse mitgeben.»
Als zukunft.li sich zum ersten Mal Ende Oktober 2014 vorstellte, schrieb Günther Fritz ein so scharfsinniges «Sapperlot» (27. Oktober 2014, Seite eins) darüber, dass dieser mich dazu bewegte, zwischen dem 3. und dem 22. November 2014 fünf Leserbriefe in «Vaterland» und «Volksblatt» zu veröffentlichen. Die zwei ersten Leserbriefe, «Was kümmert uns der Think Tank?» und «Was tut der Think Tank?», beschrieben den Sinn und die möglichen Forschungsvorhaben der Denkfabrik. Der Dritte «Think Tank und Zukunft» befasste sich mit der Wissenschaftlichkeit des Zukunftserschlies­sens und hob hervor, dass Herr Prof. Dr. Hans Jörg Rheinberger, der den Wissenschaftlichen Rat des Think Tanks präsidierte, möglichst direkt die Oberleitung und Koordination aller Forschungen übernehmen sollte, da er nicht nur zum Abkömmling der Urfamilien Liechtensteins, der bereits vor der Französischen Revolution Ansässigen, zählt, sondern auch zu den wenigen international anerkannten Kapazitäten auf dem Gebiet der neuen Paradigmen gehört. Diesen neuen Paradigmen müssen Zukunftsentwürfe entfliessen, wenn solche Wissenschaftlichkeit beanspruchen wollen. Nur so liessen sich diese Entwürfe der Denkfabrik von der Fachwelt überprüfen und validieren.
Der dritte Leserbrief galt mir zwar als der Letzte, aber die Leserschaft, die sich gut an das «Sapperlot» erinnerte – «Damit ist garantiert, dass (…) auch heisse Eisen angefasst werden können. Die Politik wird künftig gefordert sein, ihre alten Denkmuster über Bord zu werfen und die neuen Denkansätze unvoreingenommen zu prüfen.» – würde noch wissen wollen: «Wie kann der Think Tank heisse Eisen wie das KVG anfassen?» Um dieses zu erklären, schrieb ich noch zwei Briefe: «Think Tank, Spieltheorie und KVG» und «Think Tank, Spieltheorie und Volksklugheit.»

Mit freundlichen Grüssen,

Víctor Arévalo, Univ.-Prof. Dr. iur.,
Auring 56, Vaduz

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