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Leserbrief

Finanzierung der AHV-IV-FAK Liechtenstein

Peter Blaser,Oberfeld 76, Triesen | 21. Oktober 2015

Gefährdete Lage?

Sehr geehrter Herr Kaufmann, Direktor der AHV-IV-FAK,
mit grossem Interesse habe ich die Reportage vom 20. Oktober 2015 gelesen. Die Aufklärung über die heutigen und zukünftigen Renten ist sicher ein grosses Bedürfnis. Junge Leute müssen besser und häufiger informiert werden, das hilft ihnen, die richtigen Leute zu wählen. Sie kritisieren die Regierung wegen der massiven Kürzung des Staatsbeitrages. Sie gefährdet die noch komfortable Lage der Institution. Die kommende Mehrwertsteuererhöung von einem Prozent bringt rund 20 Millionen Schweizer Franken. Dieses Geld gehört in die AHV-Kasse. Wird in der Schweiz zu 100 Prozent der AHV überwiesen. Wenn es in der Staatskasse landet, wird es für Defizite von Staatsbetrieben verwendet. Zum Beispiel bei der Post, FL-Telefonie usw. Der Auftrag ist doch, die AHV-IV-FAK auch für die nächsten Generationen zu erhalten. Eine mögliche Finanzierung wäre: Die Regierung verdoppelt jährlich den Ertrag aus der Mehrwertsteuer zu- gunsten der AHV-IV-FAK. 20 Millionen von der MwSt. plus 20 Millionen Staatsbeitrag, insgesamt 40 Millionen für die AHV-IV-FAK Kasse. So könnte man die Zukunft der Kasse sicher planen. Fast zwei Drittel der jährlichen Auszahlungen gehen ins Ausland. Das heisst auch, dass dieses Geld nicht vor Ort ausgegeben wird. Dadurch ensteht ein grosser wirtschaftlicher Schaden für Liechtenstein. Als die Gesetze für die AHV-IV-FAK gemacht wurden, hat man diesem Umstand zu wenig Beachtung geschenkt. Muss man die 13. Auszahlung auch ins Ausland überweisen? Ist das gesetzlich geregelt? Ich habe nichts gefunden.

Peter Blaser,
Oberfeld 76, Triesen

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