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Leserbrief

Geld oder Leben

DK 3913 Tasiilaq/Angmagssalik,Grönland | 20. Oktober 2015

Klimawandel

Glaubt man den Klimaänderungsmissionierern, heizt sich die Erde dermassen auf, dass bald Katastrophen nie dagewesenen Ausmasses die Menschheit heimsuchen werden. Meeresspiegelanstieg bis zu 30 Meter, Dürre, Naturkatastrophen Völkerwanderungen von Süd nach Nord, Hungersnöte usw. Doch jedes Ding hat zwei Seiten. Die gute und die weniger gute. Die weniger gute wäre oben Erwähntes. Die ausgesprochen gute ist die verlockende Aussicht, am Leichnam Erde viel Geld zu fleddern. Diese Gier wird gerade an der Universität Liechtenstein erforscht. Die Life Klimastiftung organisiert dort eine Veranstaltung mit «hochkarätigen» Referenten. Erfolgsbanker wie Hans Brunhart sowie Regierungsvertreter werden sich dort die Worte reichen und den Studenten beibringen, wie man aus dem hoffentlich bald krankenden Neukunden Erde, Franken herausstehlen könnte. Skeptikern menschengemachten Klimawandels, welche auch dabei sein wollten, wurde unisono eine Absage erteilt. Die Wahrheit hat nichts zu suchen, wenn es darum geht Profite zu machen. So bezieht sich der Name Life Klimastiftung auf das Leben des Geldes und auf die Profite der Banker und nicht wie der Name «Life» vortäuscht auf das Leben der Erde, sondern einzig auf deren Sterben.
Nicht genug, dass weltumspannend alle Regierungen darauf aus sind, die Ablasssteuer der C02-Abgabe immer durchdringender zu gestalten. Neoliberalismus in seiner heimtückischsten Form treibt hier seine Blüte. Nein, auch die Banker wollen satte Profite machen.
Tatsächlich macht die globale Erwärmung schon seit 14 Jahren Pause und die auf den Klimawandel zum Leben erweckten Institute haben alle Hände voll zu tun, ihr schönes Feuerchen nicht ausgehen zu lassen und die Ängste weiter zu schüren. Für jene wie für die Life-Klima- Banker wäre die grösste Katastrophe, wenn der beschworene Klimawandel seine profitable Bedrohung verlöre. Wohlgemerkt: die Bedrohung soll ja nicht eintreten, sie muss nur da sein!
Ich weile schon länger hier in Grönland, wo man den Klimawandel realistischer wahrnimmt. Zwar freut man sich über die Besucher, die hier im Hochsommer ihren Weltuntergangsblick auf die zwar seit Tausenden Jahren kalbenden Gletscher teuer zahlen, um den «Wandel» hautnah zu erleben. Man hofft aber insgeheim, der kommende Winter bringe nicht wieder sieben Meter Schnee, der dann bis Mitte Juli liegen bleibt, wie in den vergangenen Jahren üblich. Und auch das zugefrorene Meer solle den Versorgungsschiffen den Weg früher öffnen und nicht immer noch später.

Jo Schädler, Umiartsualivimut B 817,

DK 3913 Tasiilaq/Angmagssalik,
Grönland

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