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Leserbrief

Teil 1: Eigene Flüchtlingspolitik oder EU-Chaos?

Udo Meesters,Hofistrasse 42, Triesenberg | 5. Oktober 2015

Aussichtslosigkeit

Beim Thema «Flüchtlingshilfe», welches ja richtiger Weise mittlerweile als Völkerwanderung zu bezeichnen wäre, polarisieren sich die Geister. Nicht nur Deutschland ist davon betroffen, sondern ganz Europa. Derjenige, der die ganze Situation nicht hilfseuphorisch sieht, sondern realistisch, hat eine grosse Klappe oder er wird als extrem, gleich welche Richtung, abgestempelt.
«Hilfe ist erst dann eine Hilfe, wenn sie die Situation des Hilfesuchenden dauerhaft verbessert.» Wenn man die Realität anschaut, kann man bei dieser Masse an Flüchtlingen keine vernünftige Hilfe leisten. Und wenn man dies will, muss man diese Flut stoppen. Und man würde noch nicht einmal gegen Gesetze verstossen. Wenn sich der Helfende in eine Position bringt, aus der heraus er nicht mehr helfen kann – dann ist das unklug.
Nur wer das so sieht, weiss auch, wo Lösungen zu finden sind. Nicht morgen oder irgendwann, sondern jetzt ist Handlung gefragt. Der Flüchtlingsstrom steht nicht still, es kommt auch kein neuer, weil er immer noch ununterbrochen auf Europa zuströmt. Wer sich als Regierung an die EU-Flüchtlingspolitik anschlies-sen will, hat die fatale Fehlentscheidung von Frau Merkel einfach nicht mitbekommen und deren jetzige Auswirkungen nicht verstanden. Der hat auch nicht verstanden, das sie u. a. das Kosovo als sicheres Auffangland erklärt. Einem Land, in dem verdeckte Reporter mit IS-Mitgliedern Interviews aufgezeichnet haben. Mittlerweile überschlagen sich die gegenseitigen Schuldzuweisungen innerhalb Deutschlands und der EU. Das der Unmut des Volkes immer lauter zu hören ist, rund um unser Land, ist nicht überhörbar. Es ist keine Angst, sondern die erkennbare Aussichtlosigkeit des immer grösser werdenden Flüchtlingschaos. In der Türkei sollen sich 1,2 Mio. Flüchtlinge befinden. Eigentlich in sicherer Obhut. Aber der Grossteil will weiter nach Europa. Von der Türkei weiter übers Meer nach Griechenland. Kann ein jeder verfolgen. Es kommt zu unkontrollierten, somit illegalen Grenzüberschreitungen. Diese sind leider an der Tagesordnung, weder über fehlende Personen noch ärztlicher Kontrolle, werden dem Volk in Europa informativ vorenthalten. Wissenschaftler haben vor Jahren bereits auf diese Flüchtlingswelle hingewiesen und gewarnt, die Grenzen besser zu sichern, um derartiges Unkontrolliertes zu vermeiden. Italien hat ebenfalls 2013 noch gewarnt. Die EU hat nichts unternommen. Schon das wäre ein Grund, eine eigene Flüchtlingspolitik im Land zu sensibilisieren.

Udo Meesters,
Hofistrasse 42, Triesenberg

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