Leserbrief

Sparen – Tarife – Erhöhungen

Udo Meesters,Hofistrasse 42, Triesenberg | 1. Oktober 2015

Post-Debakel

Es wurde und es wird noch viel diskutiert werden über Sparmassnahmen, Prämienerhöhungen und Ärztetarife. Unter dem Strich trifft es immer den minderbemittelten Steuerzahler. So nebenbei, stellt man(n) dann fest, dass der Post läppische 12 Millionen Franken fehlen. Aber: Etwas Positives hat das an sich. «Man(n) will aus den Fehlern der Vergangenheit lernen.» Es wird geprüft, gerechnet, ein Bericht erstellt und das Ergebnis ist voraussehbar. Warum erinnert mich das an das Pensionskassa-Loch, wo man(n) bis heute keinen Schuldigen gefunden hat oder zur Rechenschaft gezogen hat. Es wird gestritten, berichtet, informiert und das Ganze zögert sich bis ins Endlose. Bis dahin kann man ja wieder über neue Sparmassnahmen nachdenken, um das verflossene Geld und die Kosten für den Rechercheaufwand beim Steuerzahler rauszuholen. Ein privates Unternehmen müsste Insolvenz anmelden und deren Verursacher würden relativ schnell gefunden werden. Ich denke nicht, dass ein privater Unternehmer dann noch sagen könnte: «Bitte gebt mir mal eben ein paar Millionen und ich werde aus den Fehlern der Vergangenheit lernen.» Ich bin nur ein kleiner unscheinbarer Bürger des Landes, der das Ganze nicht nachvollziehen kann und sich Luft macht, weil ich denke, dass hier irgendetwas falsch läuft.

Udo Meesters,
Hofistrasse 42, Triesenberg

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