Leserbrief

Schwerwiegende, falsche Entscheidung

Udo MeestersHofistrasse 42, Triesenberg | 23. September 2015

Flüchtlingskrise II

Mal sind es Muslime, mal Wirtschaftsflüchtlinge. Dann wiederum stellt man Vergleiche an zum letzten Krieg in Europa. Jeder hat seine Meinung zur derzeitigen Situation – die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Mit dem Herz denken, aber den Verstand dabei nicht verlieren, das können nur wenige. Wer Vergleiche zieht zwischen dem letzen Krieg in Europa, der sollte auch Vergleiche ziehen zwischen den Flüchtlingsgründen und auch deren Herkunft. Viele damals wurden verfolgt, gejagt, erschossen oder vergast. Eine schlimme Zeit an die man nicht mehr erinnert werden will. Mit Recht auch.
Die heutige Flüchtlingswelle ist schon eine Völkerwanderung aus Kontinenten, welche nicht zu Europa gehören, was ein Vergleich zur Herkunft sein soll. Hier geht es nicht um die Glaubensherkunft, sondern darum, woher diese Menschen kommen. Sie haben nur ein Ziel: Europa und vorwiegend Deutschland. Europa ist nicht Amerika, welche sich immer wieder in internationale Konflikte einmischt, ja diese sogar noch unterstützt. Merkel empfängt mit offenen Armen und öffnet die Grenzen für alle. Wenn man gegen diese verantwortungslose Entscheidung als Volk ein Kontra gibt, sagt Sie einfach: «Dann ist dieses nicht mein Land» oder «Angst ist ein schlechter Ratgeber». Man könnte bei solchen Aussagen gegenüber dem Volk in Deutschland, ja auch in Europa, auf den Gedanken kommen, dass Frau Merkel gerade Europa verkauft. Bei solchen schwerwiegenden falschen Entscheidungen ist das wirklich nicht Merkels Land. Wenn ein Staatsoberhaupt unkontrolliert und grenzenlos jeden mit offenen Armen empfängt und dann noch erwartet dass Volk und alle weiteren europäischen Staatsoberhäupter das einfach so hinnehmen, ist das schon ein naives Denken. Das macht Angst, schürt Hetze und Wut. Wenn es das Land der Frau Merkel wäre, würde Sie die Kultur, die Werte Ihres eigenen Volkes besser schützen und auch die eigene Wirtschaft, statt Milliarden zu den Griechen zu schicken, wo ja eigentlich nur die Banken gestützt wurden und nicht das griechische Volk.
Grenzkontrolle ist wichtig, damit die Flüchtlingshilfe auch ihrem Namen entsprechend das Ziel findet. Ich, so wie viele andere, spende und helfe gerne, aber nicht für Menschen, die ein Schlaraffenland suchen. Zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen soll und muss man an Hand der Flüchtlingszahlen einfach differenzieren, um die Kontrolle zu behalten. Oder hat Frau Merkel in Mathe gefehlt und vergessen, wie man eins und eins addiert. Wer diese meine Meinung nun als Hetze, rechts oder links bezeichnet, hat die Situation um uns nicht verstanden.

Udo Meesters
Hofistrasse 42, Triesenberg

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