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Leserbrief

Sehr geehrte Frau Haldner-Schierscher

Hans Mechnig,Tröxlegass 46, Schaan | 5. September 2015


Über die Selbstreflexion

Es fällt mir ja nicht unbedingt leicht es zuzugeben, wie Sie sich vielleicht vorstellen können, aber wo Sie recht haben, haben Sie nun einmal recht. Wo kämen wir da hin, wenn sich jeder selbst einfach so bezeichnen würde, wie es ihm gerade in den Sinn kommt?! Ehrlich gesagt bin ich da schon froh und erleichtert, dass es Leute wie Sie gibt, die unermüdlich daran arbeiten, dass ein derartiger Unfug und vieles andere mehr abgestellt wird. Leider fehlt es aber vielerorts immer noch an der notwendigen Einsicht. Mein Jasspartner, zum Beispiel, vertritt nach wie vor stur und borniert den Standpunkt, dass das einzige Unreflektierte gewesen sei, dass ich damals das Nell ausgespielt hätte! Das sei nun definitiv unreflektiert gewesen, meint er. In einer anderen Situation eventuell? Ja! Aber nicht mit der damaligen Konstellation. «Niemals!», sagt er. Kurz und bündig! Nun, ich bin mir da einfach immer noch nicht sicher. Ehrlich gesagt. Ich getrau mich zwar fast nicht zu fragen, Frau Haldner-Schierscher, aber, bei der Gelegenheit: «Können Sie zufällig helfen? Verstehen Sie etwas vom Jassen?»

Hans Mechnig,
Tröxlegass 46, Schaan

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