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Leserbrief

Medienmanipulation: Dieser Papst wird stets gedeckt

Urs Kindle, Binzastrasse 51, Mauren | 13. August 2015

Papst Franziskus

Wie ich nach einer Bitte der Leserschaft darum im Leserbrief vom 2. Juli versprach, habe ich die zehn Briefe über die Weltanschauung des Papstes auf einer Internetseite zusammengestellt, sodass jedermann sie lesen oder herunterladen kann. Die Datei ist besonders klein, knapp 100K. Die URL von Jottacloud in Oslo folgt: www.jottacloud.com/p/kadfael/d07240fd225f42c28c94df4706e68433.
Den ersten Leserbrief veröffentlichten beide Zeitungen am 16. Dezember 2014 und den letzten am 2. Juli 2015. In der Zwischenzeit habe ich allerlei Fragen, Meinungen und Anregungen des Publikums bis heute erhalten. Dafür möchte ich mich nochmals ausdrücklich bedanken.
Dass als einzige Direktdemokratie und Monarchie, deren Verfassung Art. 37, Abs. 2 «Die römisch-katholische Kirche ist die Landeskirche und geniesst als solche den vollen Schutz des Staates» lautete, sich Liechtenstein auszeichnete, bestimmte den Entscheid, in den Tageszeitungen zuallererst hierzulande die Leserbriefe zu veröffentlichen, um diesen demnächst nach sorgfältigen Übersetzungen eine international kritisch überprüfte Publikation zu widmen. Dass wir die deutsche Sprache wählten, ergab sich nicht aus Beliebigkeit, sondern aus Gründen, die der erste Leserbrief erörterte. Warum sieht sich der Papst als Sünder? Was bewegt, den Papst Weih- nachten 2014 dazu, die römische Kurie wegen 15 Geisteskrankheiten anzuprangern? Wie stand der Papst zum Konflikt zwischen Johannes Paul II. und Pedro Arrupe, Generalvater der Jesuiten, in den 1980er-Jahren? Warum geht der Papst mit sich selbst zu hart ins Gericht, wenn er von seiner Zeit als Provinzvater der Jesuiten in Argentinien während der Terrorherrschaft des Militärs spricht? Was für einen Führungsstil zieht er vor? Warum Licht der Völker, die direktdemokratische Verfassung der Kirche, die Paul VI. im November 1964 unterzeichnete, erst jetzt voll Rechtskraft erlangt? Warum verzichtete Franziskus auf die Unfehlbarkeit? Warum dem Zweiten Vatikanum Rechtsverbindlichkeit zukommt, sodass der neue Ritus die alte Liturgie absolut unumkehrbar ersetzt? Warum die Pius-Bruderschaft der katholischen Kirche nicht angehört? Wie wird die Kirche auf die Themen der Homosexualität, der Ehen gleichen Geschlechts und deren Wunsch, Kinder zu adoptieren, antworten? Wie sollen sich Beichtväter gegenüber den Gläubigen, die Kinder abtreiben, verhalten? Wie rottet die Kirche pädophile Priester aus? Was bedeutet, an die Grenze einer Lage zu gehen, um dort ein Zuhause zu finden? Warum müssen die Jesuiten solches? Zu welcher Philosophie und zu welcher Theologie bekennt sich der Papst?
Die zehn Leserbriefe sorgen dafür, alle diese Fragen und etliche mehr zu beantworten, ohne den Umfang eines normalen Leserbriefes zu überschreiten.

Víctor Arévalo, Univ. Prof. Dr. iur.,
Auring 56, Vaduz

Papst Franziskus erhielt am 9. Juli 2015 ein skandalöses Geschenk vom bolivianischen Präsidenten Evo Morales: ein gotteslästerliches Hammer-und-Sichel-Kruzifix. Papst Franziskus weihte dieses grausige kommunistische «Kunstwerk» der Muttergottes (!) und nannte es wörtlich ein «Zeichen der Liebe»! Wie kann man als Papst ein solch gotteslästerliches Zeichen der Muttergottes weihen!? Der hochheilige Körper des Sohnes Gottes hat auf einem Kommunismus-Hammer nichts zu suchen. Der Kommunismus war und ist der gottverachtende Feind der Kirche. Tatsache ist leider, dass Papst Fransziskus bezüglich dieses Hammer-und-Sichel-Kruzifixes wörtlich sagte: «Für mich war es nicht beleidigend.» (Siehe Pressekonferenz-Video mit dem Papst vom 13. Juli 2015) Solche Worte stimmen traurig. Und sind erschütternd.
Und was sagte Papst Franziskus bei der Weihe (!) des genannten Kommunismus-«Kruzifixes» an Maria vom 10. Juli 2015 genau? Hier ein Auszug aus dem offiziellen (!) Vatikan-Protokoll namens «Worte des Heiligen Vaters [=Papstes] anlässlich der Übergabe der Auszeichnungen an Unsere Liebe Frau [=Muttergottes] von Copacabana, Patronin von Bolivien» (www.vatican.va), Zitat: «Der Präsident dieses Landes [Evo Morales] hatte als herzliche (!) Geste die Freundlichkeit (!), mir […] zwei Auszeichnungen zu überreichen. Ich danke (!) für […] diese Aufmerksamkeit, diese Freundlichkeit (!) des Herrn Präsidenten. […] Mutter des Erlösers [=Muttergottes Maria], […] empfange als Ehrerbietung (!) […] die Zeichen der Liebe (!) und der Nähe, die mir Präsident Evo Morales Ayma im Namen des bolivianischen Volkes in herzlicher und grosszügiger Verbundenheit […] überreicht hat. […]». – Ja, so ehrfürchtig bedankte sich der Papst für das gotteslästerliche Massenmordsymbol. Und die Welt schläft weiter …
Wie hätten die heuchlerischen Grossmedien – berechtigterweise – protestiert, hätten etwa Papst Johannes Paul II. oder Papst Benedikt XVI. ein «Hakenkreuz-Kruzifix» (Christus auf Hakenkreuz befestigt) mit herzlichem Dank und göttlicher Ehrerweisung in Empfang genommen! Es hätte zu Recht ein Beben ausgelöst. Doch in diesem Fall schweigen die Grossmedien. Warum? Dieser Papst – und seine begonnene «Revolution» – werden stets gedeckt. Der heranrollende Weltkommunismus wird schöngeredet, ja gar umarmt! Grauenhaft. Nicht zu vergessen: Es ist der Kommunismus, der im Laufe der Geschichte rund 100 Millionen Menschen tötete. Wo bleibt jetzt der weltweite Aufschrei!? Die Welt wird (in die Dunkelheit!) manipuliert.

Urs Kindle, Binzastrasse 51, Mauren

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