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Leserbrief

Menschenwandel

Jo Schädler,Eschnerstrasse 64, Bendern | 7. Juli 2015

Klimawandel

Am 1. Juni 2015 gab es im schweizerischen «Tagblatt» ein bezeichnendes Eingeständnis des früheren Schweizer Bundesrats (Bundesrat = Minister und gelegentlicher Präsident der Schweizer Kollektivregierung) Moritz Leuenberger. Das entscheidende Zitat im Artikel lautet: «Der Klimagipfel in Kopenhagen kurz vor der Abstimmung zur Reduktion des CO2-Ausstosses war desaströs», gibt Leuenberger jetzt zu. Doch damals habe er dies absichtlich nicht den Medien gesagt und somit gelogen, damit die Schweizer dafür stimmen würden. Leuenberger: «Jetzt glaube ich, die Lüge ist legitim, wenn sie etwas Gutes bewirkt.»
Alles klar. Jetzt wissen wir wenigstens, warum viele Politiker, Journalisten und Umweltaktivisten so hemmungslos lügen, wenn es um das Thema anthropogene Klimaerwärmung geht: Sie meinen es ja nur gut … Aber leider gilt bekanntlich oft: «Das Gegenteil von gut ist nicht böse, sondern gut gemeint.» Mit freundlicher Genehmigung von: www.kaltesonne.de.
Am Schluss noch eine kleine Bitte. Lieber Herr Helmuth Marxer, bevor Sie nun überhastet weiterhin über die sogenannten Klimaleugner herziehen, wäre es ratsam, sich auf der kalten Sonne zu informieren, wo Sie dann den direkten Link zum «Schweizerischen Tagblatt» finden. Die Wissenschaft prüft, ich denke das wird auch Ihnen gelingen.

Manfred Büchel,
Gastelun 4, Eschen

Die von Helmuth Marxer angeführten Energiewendeslogans dürfen nicht unbeantwortet bleiben. Unbestritten ist die Tatsache, dass es für uns Erdenbewohner das oberste Gebot sein muss, unsere Ressourcen zu schonen, oder besser, sie gar nicht anzutasten, und dass wir zu unserer Erde Sorge tragen müssen. Dass wir das jemals tun werden, bleibt jedoch reine Utopie und bei allem, was wir uns so als Umweltschutzprogramme leisten, lügen wir uns selber in die Taschen. Inzwischen sind wir darin Grossmeister geworden, für unser katastrophales Handeln uns immer wieder selbst den Ablass zu gewähren. Die CO2-Abgaben, die als neue Steuer, welche die Staaten ermächtigt, den Bürger perfide noch mehr bluten zu lassen, bedient sich der so genannten Bekämpfung des Klimawandels als unantastbares Gesetz. So forderte neulich ein australischer Politiker gar die Todesstrafe für die Leugner des menschengemachten Klimawandels. Obwohl sich inzwischen Tausende namhafte Wissenschaftler zusammentun, welche den menschenverursachten Klimawandel bezweifeln.
Alle Bedrohungen sind im Laufe der Jahre von selbst verschwunden. Das Ozonloch, Waldsterben, Sahelzone, saurer Regen usw. Obwohl die Erd-erwärmung seit 16 Jahren Pause macht und das IPCC viel zu tun hat, seine Berichte alljährlich neu zu erfinden, wird der dumme Bürger mittels der CO2-Keule weiter ausgepresst. Das Milliardengeschäft CO2 wird nicht verschwinden.
Dass die Fronten sich erhärten, ist natürlich. Ist das CO2 doch geeignete Bühne für alle Linken und grüne Aktivisten. Der neue Umweltsozialismus wird in einer Schreckensherrschaft enden, welche – um Friedrich Nietzsche mitreden zu lassen – die halbgebildeten Massen vor sich hertreiben, ihnen mit dem Wort «Klimawandel» einen Nagel in den Kopf schlagen, um sie ihres Verstandes völlig zu berauben. Und somit ihrem bösen Spiel, das sie spielen wollen, ein gutes Gewissen zu schaffen.
Auch Liechtenstein beteiligt sich an diesem verlogenen Spiel. Damit wir hier weiter herumsauen können, kaufen wir einfach CO2-Zertifikate. Damit verhindern wir, dass der Schwarzafrikaner, mit welchem wir den Handel abschliessen, sich jemals wird weiterentwickeln können. Eigentlich sagt ein Blick in die Kaufhausregale und in die Recycling Centren alles. Jedes noch so kleine Ding, und sei es ein Schluck Coca Cola, ist in dickem Plastik verpackt. Da wir die leeren Flaschen aber richtig entsorgen, sind wir doch Menschen, die zur Umwelt Sorge tragen. Wobei wichtiger wäre, dass wir zu unseren Hirnen grosse Sorge trügen.

Jo Schädler,
Eschnerstrasse 64, Bendern

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