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Leserbrief

Manfred Büchel zeigt Nerven

Helmuth Marxer,Floraweg 19, Vaduz | 6. Juli 2015

Reaktion

Lieber Herr Büchel, der Vortrag des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell zum Thema Energiewende hat Ihren eigenen Angaben zufolge Ihre Nerven zerrüttet. Ich kann verstehen, dass die empfindsame Klimaskeptiker-Seele durcheinandergeraten ist. Vor allem deshalb, weil es nach Ihrer Ansicht einfach nicht sein kann, dass die Klimaveränderung schon eingesetzt hat und eine ernste Bedrohung darstellt.
Der Energiespezialist Fell hat über die Widerstände informiert, mit der die Energiewende zu kämpfen hat, aber er hat auch mit vielen Beispielen aufgezeigt, wie wir die Energiewende dennoch meistern können. Und er hat dargelegt, dass wir schlussendlich gar keine Alternative haben, weder ökonomisch noch ökologisch. Die Stromproduktion mit Wind und Sonne ist heute schon günstiger als der Strom aus neuen Kohle- oder Atomkraftwerken und ausserdem mit keinen Risiken belastet (Fukushima!).
Die Skeptiker, die einwenden, dass die Sonne nachts nicht scheint und es auch nicht immer windet, übersehen, dass sich die neuen Speichertechnologien für Solar- und Windstrom in einem rasanten Umbruch befinden und die tageszeitlichen Strom-Überkapazitäten auffangen werden. Das soeben in Betrieb genommene Pumpspeicherkraftwerk Samina der LKW ist ebenfalls ein wichtiger Schritt zur Stromspeicherung.
Sie haben schon in etlichen Leserbriefen den Klimawandel infrage gestellt, oder besser gesagt, jeweils Leugner des Klimawandels zitiert. Aber noch nie war zu lesen, wie Sie sich eine umweltverträgliche Energieversorgung der Zukunft vorstellen. Sind Sie für neue Atomkraftwerke? Kohlekraftwerke? Gegen CO2-Reduktionen? Gegen den Bau von Solarkraftwerken? Lassen Sie doch die Katze aus dem Sack!

Helmuth Marxer,
Floraweg 19, Vaduz

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