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Leserbrief

Papst Franziskus unterstützt dunklen UNO-Plan

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 2. Juli 2015

Glaube

Die Serie der zehn Leserbriefe über die Weltanschauung des Papstes schliesse ich jetzt hiermit wie angekündigt ab: Alle Briefe sind voneinander unabhängig; keiner beansprucht, grundsätzlicher als die anderen zu sein; es gibt keine bestimmte Ordnung, um sie zu lesen; jeder steht als Bedeutungseinheit für sich selbst; nicht einmal wird, wie viele man liest, einen Stellenwert zugerechnet. Da mich die Leserschaft darum gebeten hat, werde ich sie alle in einer Internetseite zusammenstellen, sodass jedermann sie lesen oder herunterladen kann. Wenn ich die entsprechende URL von Jottacloud bekomme, gebe ich solche umhin bekannt.
Den ersten Leserbrief veröffentlichten beide Zeitungen am 16. Dezember 2014. In der Zwischenzeit habe ich allerlei Fragen, Meinungen und Anregungen des Publikums erhalten. Ich will mich dafür bedanken, gelernt zu haben, wie Leserinnen und Leser den Kirchenumbruch verstehen, welche Zukunft sich diese für die Landeskirche wünschen und nach welcher Religionsfreiheit sich alle, nicht nur die Gläubigen, sehnen.
Kaum jemand verspricht sich Positives von einem Religionsgesetz, einem Konkordat oder einer Trennung zwischen Staat und Kirche, denn, wenn diese überhaupt einen Sinn hatten früher, könnte dieser die Umwälzung in der Kirche keinesfalls überlebt haben. Eine muslimische Landesbürgerin, die ausgezeichnet die Verfassung kennt, glaubt, dass der Sinn eines Religionsgesetzes, wenn überhaupt, darin liegen solle, Volk, Religionen und Staat noch näherzubringen. Geradezu absurd mutet an, von einer Trennung zwischen Staat und Kirche zu sprechen, wenn das Zweite Vatikanum und der Papst die Kirche als Volk Gottes definiert haben, denn das Volk Gottes könnte zwar ein gewisses Verhältnis zu einem Nationalstaat haben, aber dieses muss niemals zu einer Trennung entarten. Wo sich das Volk Gottes als Landeskirche versteht und als solches von der Verfassung anerkannt wird, kann nur das Volk selbst auf eigene Initiative und Entscheidung die Rechtslage ändern. Ganz dagegen wünschen sich die Gläubigen in Liechtenstein eine politisch engagierte Priesterschaft und meinen damit, der Haltung des Papstes zu entsprechen. Darin irren sie sich nicht. Wenn der Papst all dieses erfährt, wird er sich mächtig darauf freuen.
Liechtenstein ist die einzige direkte Demokratie und Monarchie überhaupt, wo sich das Volk selbst aus unmittelbarem Entscheid eine Verfassung, die eine katholische Landeskirche zuspricht, 2003 verlieh.
Lumen Gentium, Licht der Völker, die Verfassung der Kirche, die das Zweite Vatikanum mit der Akklamation von 2195 Jastimmen verabschiedete und Papst Paul VI am 21. November 1964 unterzeichnete, verwandelte den Kirchenstaat in die einzige direkte Demokratie und Theokratie überhaupt.

Víctor Arévalo, Univ. Prof. Dr. iur.,
Auring 56, Vaduz

Das gab’s noch nie: Ein Papst macht den Umwelt- und Klimaschutz zum zentralen Thema einer seiner Rundschreiben (Enzykliken): Papst Franziskus folgt mit seiner über 100-seitigen Ökologie-Enzyklika «Laudato si’» vom 18. Juni 2015 dem dunklen, heuchlerischen, weltkommunistischen UNO-Plan zur totalitären Weltkontrolle via Umweltschutz (Agenda 21). «Papst unterstützt (UNO-)Agenda zum Klimawandel» titelte www.katholisches.info (G. Nardi, 29. April 2015). Ob der Papst dies guten Willens tut oder nicht, mag der Leser entscheiden.
Was ist die UNO-Agenda 21 offiziell? Zitat Wikipedia-Lexikon: «Die Agenda 21 ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, ein Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung, beschlossen von 172 Staaten auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro (1992).» Tönt gut, doch ist es nicht so, wie es scheint.
Vor ein paar Jahren veröffentlichte die UNO diese dunkle Agenda 21 in Form eines über 350-seitigen Buches mit dem Titel «Agenda 21: Earth Summit: The United Nations Programme of Action from Rio». Dieses Buch kann man im Internet kostenlos lesen. Agenda 21 ist ein Wolf im Schafspelz: Die geplante totale Weltkontrolle wird uns im Deckmantel von Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz angepriesen.
Michael Shaw war früher Mitglied des Agenda-21-Kommitees der US-Stadt Santa Cruz; heute warnt dieser Experte eindringlich vor der gefährlichen, weltweiten Agenda 21 und deren Täuschung: «Es (Agenda 21) ist ein sehr bedrohliches Programm, es ist ein totalitäres System, es bedeutet totale Kontrolle (…). Es ist die (…) grösste Gefahr, der sich die Menschheit je gegenüber sah (…). Das Recht auf Leben wird nicht länger garantiert, das Recht auf Freiheit wird aufgegeben und das Recht auf privates Eigentum wird aufgehoben (…). Es ist ein Plan zur Übernahme der Welt (…) Agenda 21 ist der (…) Aktionsplan für eine Weltregierung.» (Youtube.com, Stichwort: «Michael Shaw Interview: Agenda 21 and the NWO», 9. September 2014)
Es gibt sehr gute Bücher, welche die Agenda 21 der UNO als dunklen, scheinheiligen Plan zur Weltherrschaft entlarven: a) Prof. Dr. H. Lawrence Zillmer: «Leben mit Agenda 21: Aufgabe unserer Freiheiten» («Living with Agenda 21: Surrendering our freedoms»), 2012; b) Dr. Ileana Johnson Paugh: «UNO Agenda 21: Umwelt-Piraterie» («U.N. Agenda 21: Environmental Piracy»), 2012; c) Rosa Koire: «Hinter der grünen Maske: UNO Agenda 21» («Behind the Green Mask: U.N. Agenda 21»), 2011.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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