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Leserbrief

Bedingungslos gottlob

Jo Schädler Eschnerstrasse 64, Bendern | 18. Januar 2016

Grundeinkommen

Es wäre von grossem Vorteil, wenn Herr Gnehm, Verfechter eines bedingungslosen Grundeinkommens und Robin Hood im Kampfe gegen die Teufelsmaschine Roboter und die automatisierte Produktion, erklären würde, was für ihn denn ein solcher überhaupt ist und ab wann er beginnt, dem Menschen Schaden anzutun. Landläufig versteht man unter Roboter Geräte oder Maschinen, welche vollautomatisch verschiedene einprogrammierte Arbeitsbewegungen ausführen können. Bei der genauen Definition tut sich jedoch die ganze Welt schwer, welche vollautomatisch arbeitenden Maschinen als Roboter, oder welche einfach als Vollautomaten zu bezeichnen und einzuordnen sind. Theoretisch ist die Teigknetmaschine der tüchtigen Hausfrau genauso ein Roboter wie die selbstfahrende Dreschmaschine, oder der Personal Computer. Ich selber habe in meinem Leben unzählige Maschinen entwickelt und gebaut. Darunter etliche welche vollautomatisch arbeiten. Dabei waren sehr viele, welche monotone und einseitige Arbeiten genauso überflüssig machten, wie körperlich anstrengende oder gar gesundheitsschädliche. Oft ging es eben auch darum, den Menschen durch eine Maschine zu ersetzen, weil ohne Automatisierung das Produkt unverkäuflich teuer, oder eben gar nicht machbar war. Des Menschen Aufgabe und Daseinszweck ist es, sich ständig weiterzuentwickeln, den Geist zu schulen, das Wissen zu mehren und zu vervollkommnen. Dabei stehen die grossen Herausforderungen erst noch bevor. Man denke nur an die Hirn oder Krebsforschung. Das Zusammenwirken von Geist und Körper ist noch genauso unbekannt, wie die Welt der Quanten oder des globalen Bewusstseins. Bei all diesen gewaltigen Aufgaben, an welchen letztendlich alle Menschen segensreich profitieren können, ist nichts schädlicher wie die sozialistische Menschheitsbremse, welche sich gerne in die soziale Hängematte legt und für sich Erlös und Gewinne aus Leistungen beansprucht, welche sie immer nur zu bekämpfen imstande war. Stellen Sie sich doch vor Herr Gnehm, Sie liegen im Krankenhaus und der Doktor steht mit der schlechtesten aller Nachrichten vor Ihnen. Und er berichtet Ihnen, dass das Medikament welches Sie noch retten könnte, leider schon vor Jahren aus der Produktion genommen worden wäre, weil die sozialistische Gewerkschaft, angetrieben von den Verteuflern automatischer Produktionsabläufe den Pharmabetrieb zu ruinieren imstande war. Aber die ehemaligen Arbeitnehmer hätten gottlob zum Teil als Pfleger im Krankenhaus Beschäftigung gefunden.

Jo Schädler
Eschnerstrasse 64, Bendern

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