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Leserbrief

Bibel warnt vor «Weltherrschern der Finsternis»

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 16. Mai 2015

Glaube

Waren Sie am Gut-Hirten-Sonntag bei uns in St. Elisabeth? Oder hat Ihnen jemand davon erzählt? Wir hatten P. Werlen, OSB, zum Vortrag am Ordenstag in Liechtenstein eingeladen und ihm 90 Minuten gespannt zugehört. Er sagte zu Beginn schmunzelnd, er werde uns «ent-täuschen», weil Täuschung in der Kirche gefährlich ist. Er zitierte seinen Ordensgründer, der vor 1500 Jahren in seine Mönchsregel geschrieben hat: Der Abt soll sich bei geäusserter Kritik fragen, ob nicht Gott ihm diesen Menschen geschickt hat – denn Kritik aus Liebe ist kostbar. Hat Werlen deswegen im Herbst 2012 – also vor der Wahl von Papst Franziskus!- zum 50-Jahr-Konzil-Jubiläum die Broschüre geschrieben: «Miteinander die Glut unter der Asche entdecken»? Zur sechsten Ausgabe innerhalb von zwei Monaten hat der Generalvikar Martin Kopp ein ebenso mutiges dreiseitiges Vorwort mit dem Titel «Ein Konzil feiern?» gewagt. Werlen verliert kein Wort der Kritik an einem Menschen; er zeigt nur überzeugend falsche, den Glauben bedrohende Auffassungen von der Kirche auf und schlägt heilsame Lösungen vor. Auf Seite 13 steht: «Wer systematisch dafür sorgt, dass Kritiker verstummen, – nicht etwa, weil die Probleme gelöst sind! – zerstört die Kirche, wie fromm er sich auch aufzuführen sucht.» Werlen weiss, dass wir uns – Progressive wie Traditionelle – an liebgewonnene Traditionen klammern, welche die Tradition Christi verdunkeln. Viele kennen den Wortlaut der Frohen Botschaft auswendig und «hören» daraus nicht mehr Jesu dringende Einladung: «Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr tut, wie ich euch getan habe», und vieles mehr. Die Frohe Botschaft macht uns nur froh, wenn wir sie leben. Wer sich echt freuen will, lese jedes Mal, wenn er/sie anders Denkende kritisieren will, die Broschüre «Miteinander die Glut unter der Asche entdecken». Diese Freude als Lohn der Ent-Täuschung wünsche ich uns allen!

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan

Eine Abgeordnete der Freien Liste sagte Anfang Mai während der Landtagssitzung wörtlich: «Mit Neonazis hat Liechtenstein definitiv ein Problem, mit christlich-katholischem Fundamentalismus auch.» Offensichtlich werden da konservativ gläubige Katholiken unschön in einen Topf mit Neonazis und radikalen Gewalttätern geworfen. Ist dies eine faire Art des Argumentierens? Wer in Zusammenhang mit konservativen Katholiken das Wort «Fundamentalismus» verwendet, nimmt (manipulativ?) in Kauf, dass rechtschaffene Gläubige mit religiös motivierten Massenmördern (im Stil der IS) in Verbindung gebracht werden.
Die Kritiker der konservativen katholischen Kirche mögen sich fragen, von wem die Gefahr ausgeht: Etwa von der konservativen Kirche, welche sich um eine gesunde Gesellschaft und um unser Seelenheil sorgt? Oder aber von jener dunklen (!), immer radikaler werdenden weltkommunistischen Supermacht, welche die Menschheit totalitär überwacht; welche der Menschheit nach und nach die Freiheiten nimmt; welche die Werte zerstört; welche uns durch die Grossmedien (anti-christlich beziehungsweise schein-christlich!) manipuliert; welche der Menschheit nach und nach eine dunkle (!) weltkommunistische Weltreligion aufzwingt?
Im Namen der Freiheit wird die Welt Schritt für Schritt versklavt. Man mag sich daran erinnern, dass via «Menschenrechte» beziehungsweise «Humanismus» gar Abtreibung (=Kindstötung) und «Folter zur Terrorbekämpfung» (USA) gerechtfertigt werden. Und wen wird die Globalmacht «die Bösen» nennen? Unter anderem natürlich all die rechtschaffenen konservativen (!) Christen, also jene, welche man bereits seit Jahren mit dem Begriff «Fundamentalisten» brandmarkt. Denn es sind die bibeltreuen Christen, welche die dunkle (!) Agenda von UNO, Europarat, EU etc. durchschauen.
Bibelzitat: «Wir kämpfen ja nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen dämonische Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher der Finsternis [!]» (Ephes. 6,12) Es ist mehr als nur offensichtlich, dass die Globalmacht das (konservative, bibeltreue!) Christentum im Namen von «Freiheit», «Toleranz» und Modernismus zerstören will. Warum? Weil es diesem dunklen (!) Weltregierungsprojekt entgegensteht. Letztlich handelt es sich um einen Endkampf zwischen Gut und Böse. Ein jeder von uns – inklusive die Politik – muss sich entscheiden, auf welcher Seite man stehen will. Stichwort Garabandal.


Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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