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Leserbrief

Krebs und Ernährung

Weitere Leserbriefe sind auf der Seite 6 zu finden. | 16. Mai 2015

Krebshilfe/«Pink Ribbon»

Lieber Peter Mella! Zu Deinem Leserbrief darf ich anmerken, dass viele an Krebs Gestorbene heute mit hoher Wahrscheinlichkeit noch leben würden, hätte sie konsequente Prävention durch richtige Ernährung betrieben! Aus gegebenem Anlass habe ich mich im letzten Oktober an «Pink Ribbon» gewandt und angeregt, nicht mehr untätig darauf zu warten, bis weitere Frauen an Brustkrebs erkranken, sondern aktiv Aufklärung über die Prävention durch Ernährung zu betreiben – leider ohne jeden Erfolg.
Es ist heute und war schon damals allgemein bekannt, dass durch richtige Ernährung der grösste Teil aller Krebskrankheiten verhindert werden kann. Ausserhalb der Pharmaindustrie und der klassischen Schulmedizin, soweit ich das übersehe, ist die präventive Wirkung der richtigen Ernährung denn auch unbestritten anerkannt. Sogar in Liechtenstein ringt man sich vorsichtig zu dieser Erkenntnis durch. Auf der Homepage der Krebshilfe ist immerhin zu lesen: Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass das persönliche Krebsrisiko durch gesunde Lebensführung und richtige Ernährung erhebliche gesenkt werden kann. Der Arzt Marc Schläppi hat letzten Mittwoch an seinem von der Krebshilfe und der Ärztekammer organisierten Vortrag gesagt, dass die gesunde Ernährung bei der Krebsprävention eine grosse Rolle spiele. Nur es geschieht nichts.
Wohl viele an Krebs Gestorbene wurden ganz offensichtlich nicht auf die präventive Wirkung der richtigen Ernährung aufmerksam gemacht und ob der Versuch unternommen wird, die Krebskrankheit mit der richtigen Ernährung in den Griff zu bekommen, weiss ich nicht. Ich bin im Übrigen überzeugt davon, dass Krebskranke von der Krebshilfe bestens betreut und bis zu ihrem Tod begleitet werden. Ich bin aber auch der festen Überzeugung, dass es nicht zu verantworten ist, wenn Krebshilfe und «Pink Ribbon» samt unserer Schulmedizin warten, bis die Menschen krank werden, erfolgreiche Früherkennung veranstalten, um dann zu versuchen, die Patienten mit der chemotherapeutischen Keule zurückzuholen oder sie beim Sterben zu begleiten.
Um mit deinen Worten zu sprechen: Es reicht jetzt, das Fass ist voll! Es ist eine schallende Ohrfeige für alle jungen Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind, dass sie nicht schon lange und viel früher über die präventive Wirkung der richtigen Ernährung informiert worden sind. Es ist die verdammte Pflicht der Krebshilfe, von «Pink Ribbon», der Schulmedizin und des Staates und allen anderen damit befassten Institutionen, lautstark und mit nachhaltigen Kampagnen über die präventive Wirkung der richtigen Ernährung für Krebs und eine Vielzahl anderer Krankheiten und über den Einsatz der richtigen Ernährung bei der Heilung zu informieren.


Hugo Sele,
Grosssteg 56, Triesenberg

Weitere Leserbriefe sind auf der Seite 6 zu finden.

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