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Leserbrief

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Norman Nigsch,Dorfstrasse 22, Triesen | 12. Mai 2015

DLZ in Triesen

Das ist nicht nur die Postleitzahl von Triesen, sondern auf den Zentimeter genau die maximale Gebäudelänge der geplanten Migros-Überbauung. Mit einer Länge von 94,95 Metern wird die in der Regelbauweise zulässige Gebäudelänge um mehr als das Dreifache (!) übertroffen. Das ist eine von vielen Ausnahmen, die dank eines sogenannten Gestaltungsplans möglich werden. Quasi als Gegenleistung verlangt das Baugesetz eine architektonisch gute, der baulichen und landschaftlichen Umgebung angepasste Überbauung. Weil der geplante Koloss genau diesen geforderten Mehrwert nicht erbringt, haben wir Anwohner Beschwerde eingereicht. Und nicht wegen dem Lärm, wie dieser Tage wieder in der Zeitung zu lesen war. Der Lärm ist zwar auch ärgerlich, vor allem der vom Sonntagsverkauf verursachte. Aber im Vergleich zur ortsplanerischen Sünde, die hier begangen wird, sind Lärm und Verkehr Kleinigkeiten. Im übrigen wünschen auch wir Beschwerdeführer uns nichts lieber, als möglichst bald wieder im Zentrum von Triesen einkaufen zu können. Nur soll dies auf eine Art erfolgen, die für das Dorf grössenverträglich und den Bedürfnissen angepasst ist.

Norman Nigsch,
Dorfstrasse 22, Triesen

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