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Leserbrief

Kunst im Kreisel, unüberlegt

Sigmund Elkuch,St. Florinsgasse 18, Vaduz | 8. Mai 2015

Gefährliche Platzierung

Beim Adler-Kreisel in Vaduz wollte ich einmal ein Foto Richtung Lettstrasse machen. Kaum betrat ich die Insel, hat mich ein Gemeindepolizist, der zufällig auch dort war, angeschauzt wie einen Lausejungen. Ich hätte hier nichts verloren, das sei gefährlich, weil keine Fussgängerstreifen hierher führen. Im Nachhinein musste ich im Recht geben.
Aber jetzt sind da zwei Mannsfiguren aufgestellt. Ich kann mir vorstellen, dass es einige Leute gibt, die schauen wollen, was der eine Mann so interessantes in der Zeitung liest. Vor allem gefährdet sind die handyblinden Touristen, welche diese Figuren als Fotosujets auf ihren Apparat holen wollen.
Zudem ist der Adler-Kreisel nach meiner Ansicht der meistbefahrene Kreisel in Liechtenstein und als Autofahrer muss man sonst schon auf alle Seiten schauen. Wenn man nun noch einen Blick auf diese Kunstfiguren wirft – und deshalb stehen sie ja da –, ist es noch einmal gefährlicher. Muss das so sein? Für die Fussgänger gäbe es sicher geeignetere Standorte, ohne Gefahr für Spaziergänger und Autofahrer.

Sigmund Elkuch,
St. Florinsgasse 18, Vaduz

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