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Leserbrief

Stellungnahme der Gemeinde- ratsmitglieder des Bauausschusses

Weitere Lesermeinungen: Seite 7 | 28. April 2015

Turnhalle Nendeln

Der Bauausschuss hat sich intensiv mit dem vorliegenden Projekt des Turnhallenneubaues in Nendeln samt Aussenanlagen befasst. Als Ergebnis einer längeren Projektentwicklung und darauf aufbauender Planungen erfüllt das Projekt die vorhandenen Raumbedürfnisse und die Funktionalität als Zweckbau auf optimale Weise. Die Mitglieder des Bauausschusses stehen einstimmig hinter dem Projekt und würden es aus den nachstehenden Gründen sehr bedauern, wenn dieses nicht realisiert werden könnte.
Ausgangslage waren diverse Workshops mit der Bevölkerung. Auf dieser Grundlage wurden eine Machbarkeitsstudie und daran anschlies­send ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Die Wettbewerbsprojekte konnten nach der Rangierung von der Bevölkerung besichtigt werden. An der Orientierungsversammlung vom 4. Juni 2014 wurde das Siegerprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei wurde dargelegt, dass der Turnhallenneubau an verschiedenen Standorten auf dem Schulhausareal evaluiert worden ist. Dank dem Neubau der Turnhalle am heutigen Standort des Hauswarthauses wird ein Freiraum zur denkmalgeschützten Römervilla geschaffen. Durch eine sinnvolle Gestaltung entstehen rund um die Römervilla ein einzigartiger Aufenthaltsraum und ein beträchtlicher Mehrwert, welche der Schule und der Freizeit dienen.
Bei der Informationsveranstaltung orientierte die Gemeinde auch über die Zentrumsentwicklung Nendeln und den geplanten Mehrzwecksaal, der im Ortskern bei der alten Post entstehen soll. Aufgrund des Feedbacks der Bevölkerung aus dieser Orientierungsversammlung aber auch aus der Orientierungsversammlung vom 4. Oktober 2012 zur Zentrumsentwicklung Nendeln bestehen keine Abhängigkeiten zwischen dem Turnhallenneubau und der Zentrumsentwicklung in Nendeln.
Der Bauausschuss vertritt die Ansicht, dass die Kosten des aktuellen Projektes realistisch und sehr sorgfältig durch den Kostenplaner ermittelt worden sind. Im Verlaufe des Prozesses wurde frühzeitig erkannt, dass die Kosten gegenüber der ursprünglichen Schätzung ohne Gegenmassnahmen massiv höher ausfallen würden. An mehreren Sitzungen befassten sich die Projektverantwortlichen mit möglichen Einsparungen, die schliesslich auch gefunden wurden und in das Projekt eingeflossen sind. Auch während der Ausführungsphase wird im Rahmen der laufenden Kostenüberwachung streng darauf geachtet, dass die Kostenvorgaben eingehalten werden. Aufgrund des Auswahlverfahrens für die Fachplaner mit einem zusätzlichen Hearing konnte zudem ein in jeder Hinsicht sehr kompetentes Team zusammengestellt werden.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf eine energetisch hochwertige Bauweise gelegt. Durch die Ausführung im Minergie-Standard und weitere Massnahmen werden die künftigen Unterhaltskosten der neuen Turnhalle deutlich unter dem heutigen Niveau liegen. Das Gebäude erfüllt somit bezüglich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sehr hohe Ansprüche.

Gemeinderatsmitglieder des Bauausschusses: Jochen Ott, Mario Hundertpfund, Albert Kindle und Pia Rieley


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