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Leserbrief

«Weit, weit weg von Billigmedizin»

Elisabeth Enz,Lawenastrasse 57, Triesen | 24. April 2015

KVG-Revision

Leserbrief zum Bericht vom 20. April 2015 im «Volksblatt»: Im Moment sind wir medizinisch zwar gut abgedeckt, aber die Ärztekammer warnt sicher nicht ohne Grund davor, dass diese Befristung von Verträgen für die Medizin verheerend ist. Leidtragend sind am Ende sowieso die Patienten, die Spezialabklärungen bräuchten und diese dann aus Kostengründen nicht gemacht werden. Ich möchte dann nicht so ein Einzelfall sein. Die Ärzte machen solche Abklärungen ja sicher nicht aus Spass!
Was soll es nützen, wenn der Prämienzahler den Arzt fragt, ob tatsächlich alle Medikamente notwendig sind?! Die Prämienzahler sind ja keine Ärzte und können das nicht beurteilen.
Wie fundiert sind eigentlich diese Zahlen, dass in Liechtenstein die Gesundheitskosten pro Kopf um 40 Prozent höher als über dem Rhein (Kanton SG) ausfallen sollen?
Erwachsene kann man nur über den Geldbeutel erziehen, solche Aussagen finde ich wirklich anmassend!
Zudem frage ich mich, wie kommt man darauf, die OKP-Verträge auf max. vier Jahre abzuschliessen – so werden die Kosten dann wieder anders verlagert, diese ganzen zusätzlichen Administrationskosten tragen im Endeffekt doch wieder wir (die Prämienzahler).

Elisabeth Enz,
Lawenastrasse 57, Triesen

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