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Leserbrief

Ostereiausstellung ist eine Zumutung

Kurt Kind,Essanestrasse 164, Eschen | 8. April 2015

Schatzkammer

Sehr geehrter Herr Prof. Vollkommer,
aufgrund des Tagesschaubeitrages SRG besuchten wir voller Erwartungsfreude die Schatzkammer mit Ostereiausstellung im Engländerbau. Die Ausstellung war am Ostermontag gut besucht und wir hatten keine Möglichkeit, die Exponate in Ruhe anzuschauen, da alle Besucher aufgrund der fehlenden Raumbeleuchtung mit der Beschreibung jedes Ausstellungsstückes an den Vitrinen «klebten». Es ist auch aus sicherheitstechnischen Gründen völlig unverantwortlich, die Besucher im Dunkeln «tappen» zu lassen und den Taschendieben damit ein leichtes Spiel zu bieten.
Dann haben wir ein grünes Ei separat in einer Vitrine gesehen und hatten nirgends gefunden, was das für ein Kunstwerk ist, da weder eine Nummer noch ein anderer Hinweis zu sehen war. Wir vermuteten jedoch, dass dieses Ei das wertvollste Stück der Ausstellung sein müsste. Es sind 150 Exponate ausgestellt, und Sie können sich vorstellen, wie verärgert wir waren, kein Licht zu haben, um zu wissen, was wir anschauen. Wir waren nicht die Einzigen, die die Ausstellung, nachdem man zwei, drei Exponate betrachtet hatte, vor lauter Ärger wieder verlassen haben! Es ist eine Zumutung den älteren in- und ausländischen Besuchern sowie den Besitzern der Exponate gegenüber, das so mangelhaft zu präsentieren! Zusätzlich kamen wir uns auch gefangen wie in einer Dunkelkammer vor, da nirgends angezeigt wurde, wo der Ausgang war! Ich hoffe, dass Sie sich das zu Herzen nehmen und sofort ändern!
Auf der anderen Seite muss ich Ihnen zur «Marilyn Monroe»-Ausstellung recht herzlich gratulieren, um auch noch etwas Gutes an unserem österlichen Museumsbesuch zu lassen.

Kurt Kind,
Essanestrasse 164, Eschen

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